Schlagwörter: Journalisten

Der Journalist als Oberlehrer

“…..Es sind immer ganz bestimmte Eliten, die vom „Versagen der Eliten“ sprechen. Sie tun das, sobald sie sich in einer Krise sehen, das heißt sobald sie nicht mehr weiter wissen. Gute Beispiele dafür sind ja noch in aller Munde: Trumps Wahlerfolg, der die Demoskopie entzaubert hat; der „Brexit“ der Briten, der das Brüsseler Establishment skandalisiert; und natürlich auch der Erfolg der AfD in Deutschland, der offenbar auch durch eine konzertierte Aktion von etablierten Parteien und ihnen zugetanen Journalisten nicht gestoppt werden kann.  weiter hier

Das Herz des deutschen Journalisten schlägt links

“…Neutralen Journalismus gibt es kaum. Das fängt bei der Themenwahl an und endet beim Kommentar. In der Politikberichterstattung scheint das Phänomen jedoch besonders virulent zu sein, denn bei der Parteinähe haben deutsche Journalisten stark andere Präferenzen als der Durchschnitt der Bevölkerung…” (NZZ, hier)

“Die Menschen wollen das einfach nicht mehr lesen”

“……Auch Journalisten sind von den gleichen Generationserscheinungen geprägt. Nehmen Sie diese unheilige Nähe von Journalisten zur Politik, den Leitartikel als Politikberatung. Das geht so nicht mehr gut. Die Menschen wollen das einfach nicht mehr lesen. Wir als Journalisten und Arbeitgeber von Journalisten müssen neu denken. Wenn wir das nicht selbst hinbekommen, werden es andere tun. Es gibt da draußen eine ganz neue Journalistengeneration. Und hungrige Digital Native-Verlage. Wir erleben eine neue Gründerzeit…” (Mathias Döpfner, CEO von Axel Springer, hier)

Erkenntnis des Tages

Das heimliche Hobby einiger Journalisten scheint die Fehlprognose. Trump wird nie Präsident. Brexit kommt nicht. Martin Schulz rettet SPD. Danach: Trump wird im Amt vernünftig. Brexit wird zurückgenommen. Jetzt: Regierung in Deutschland hält. Europa steht. Merkel bleibt. Wer findet den Fehler? (Gabor Steingart, Journalist)

Das Wort zum Wochenstart

Journalisten, die ihre Lebensaufgabe im Bashing der einen bzw. der Verherrlichung einer anderen Person sehen, sollten Pressesprecher werden. Journalisten, die dazu noch glauben, dadurch “das Richtige” zu tun, sollten eine Religionsgemeinschaft gründen.” (Der ORF-Journalist Hnno Settele auf twitter)