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Krawalle der Traumatisierten?

Bei der Suche nach möglichen Ursachen für die Krawalle von Stuttgart und Frankfurt im vergangenen Juni und Juli wurde von einigen Medien auch ein altes Relativierungsargument wiederbelebt: die Traumatisierung unter denjenigen Partygängern und Eventlern, die in den letzten Jahren in so großer Zahl aus dem Nahen und Mittleren Osten sowie aus Afrika nach Deutschland gekommen sind – nach dem Motto: Die können doch nichts dafür, sind doch traumatisiert! Was ist dran an solchen Behauptungen?/ mehr

Klima, wie sensitiv bist Du?

“….Es gibt angeblich dramatische Neuigkeiten zum Thema Klima: Man hat seine „Sensitivität“ noch genauer berechnet. Man hat herausgefunden, wie sehr die Temperaturen auf der Erdoberfläche ansteigen würden, falls das CO2 sich verdoppelte. Die Ergebnisse, wenig überraschend, sind Anlass für neue Hiobsbotschaften. Da lohnt es sich doch mal genauer hinzuschauen./ mehr

Avanti Dilettanti! Kevin Kühnert als Prototyp

Durch die Ankündigung des SPD-Politikers Kevin Kühnert, sich für den Bundestag zu bewerben, ist eine neuerliche Diskussion über die Vita von Abgeordneten entbrannt. Ist es wiklich diskriminierend, ein Mindestmaß an (Aus-)Bildung von jedem zu verlangen, der den Beruf des Politikers mit dem Ziel ergreift, weitreichende Entscheidungen für unsere Gesellschaft zu treffen?/ mehr

Buchtip: “Wie ich meine Zeitung verlor”

Birk Meinhardts Buch „Wie ich meine Zeitung verlor“ macht derzeit vor allem in den sozialen Medien Furore. Gerne wird es mit dem Attribut „umstritten“ belegt, was heute ja eher ein Gütesiegel ist. Wie kommt ein mehrfach mit dem prestigeträchtigen Egon Erwin Kisch-Preis honorierte Edelfeder dazu, sich gegen sein Blatt und seine Karriere zu wenden? Es ist kein Zufall, dass dieses Buch von einem Ostdeutschen geschrieben wurde./ mehr

Bischöfliche Anleitung zum Kirchen-Suizid

Den Kirchen laufen immer mehr zahlende Mitglieder davon. Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat nun mit „Elf Leitsätzen für eine aufgeschlossene Kirche“ darauf reagiert. Einige Bischöfe versuchen, die Kirche zu einer von Gott befreiten Institution umzubauen und den Glauben durch politische Gesinnungsethik zu ersetzen. Es ist eine sehr wirkungsvolle Suizidanleitung für die evangelische Kirche als Institution./ mehr

Das Schicksal eines weißen Hasen

Der amerikanische Kunsthistoriker Gary Garrels, der am längsten amtierende Kurator des berühmten San Francisco Museum of Modern Art (SFMOMA), wurde zum Rücktritt gezwungen, weil er „auch weiterhin weiße Künstler sammeln“ wollte. Ihm wird nun vorgeworfen, ein „gewalttätiger“ „Rassist“ zu sein. Dabei hatte er es doch nur gut gemeint und wollte mehr Diversität …/ mehr

Israel als Überlebenstrainer für Europa

“… Israel verstrickt sich nicht in die Konflikte seiner Nachbarschaft, weil es sich über keine der Konfliktparteien Illusionen macht. Seine Strategie ist konsequent den Geboten der Selbstbehauptung unterworfen. Europäische Multikulti-Perspektiven gelten hier als blanke Naivität. Die Zukunft Israels liegt aber nicht nur in andauernder Wehrhaftigkeit, sondern auch in seiner Teilhabe an der wissensbasierten Zivilisation. Was Europa daraus lernen muss./ mehr

Fantasie-Bilanzen: Wirecard ist nur der Anfang

Seit viele deutsche Unternehmen ihre Aktien an der Wallstreet notieren lassen, folgt man oft US-Bilanzregeln. Statt Aktienbesitz nach dem Wert zur Zeit des Kaufes zu veranschlagen, gilt der oft hochspekulierte aktuelle Börsenpreis. Das öffnet Manipulationen Tür und Tor, wie Wirecard beweist. Viele Bilanzen sind auf Schönwetter gebaut. Wenn – wie jetzt durch Corona – Wind aufkommt, werden weitere Kartenhäuser einstürzen./ mehr

Warum Gandhi gegen Merkel keine Chance hätte

Gandhis gewaltloser Widerstand wäre ohne die positive Begleitung der Medien niemals möglich gewesen. Er nutzte die Presse, vor allem die Auslandspresse, ausdrücklich und bewusst für sein politisches Ziel. Sie war elementar für seine Strategie. Hätte Gandhi nicht damals gegen das britische Empire, sondern heute gegen Merkel aufbegehrt, die Tagesschau würde entweder gar nicht über ihn berichten oder ihn als rechten Wirrkopf abtun./ mehr

Du, die Angst und das Risiko

Ratlosigkeit gegenüber Risiken erzeugt ein Gefühl, dass als Angst bezeichnet wird. Das Schüren dieser Angst durch verzerrte Darstellung von Risiken ist ein probates Mittel der Politik. Atomausstieg oder Corona-Lockdown wären von der Bevölkerung ohne eine fundamentale Angst nicht so willig hingenommen worden. Ähnliches wird bei der Klima-Debatte versucht. Eine Anleitung zur Risiko-Einschätzung./ mehr

Meine gesammelten Weltuntergänge

“… Über „unsere Zeit, von welcher man glaubt, daß es die letzte seye“, schrieb einst Herr Grimmelshausen, gerühmter Chronist des Dreißigjährigen Krieges. Mittlerweile drückt ein Weltende dem nächsten die Klinke in die Hand. Momentan heißt das heiße Ding Corona. Doch wie lange kann es sich wohl an der Spitze der Panikcharts halten? Lesen Sie, was man so alles in einem langen zeitgenössischen Leben überstehen musste./ mehr