Schlagwörter: Agenda Austria

Österreich hat ganz einfach zu viel Schulden

(ANDREAS TÖGEL) Die Wirtschaftslage Österreichs ist gut. Die Staatseinnahmen sprudeln wie nie zuvor. Der Beschäftigungsgrad in der Alpenrepublik befindet sich auf Rekordniveau und die Arbeitslosenrate ist so niedrig wie schon lange nicht. Günstigere Voraussetzungen, um ein Nulldefizit zu schaffen, hatte kaum ein anderer Finanzminister vor Hartwig Löger. Für den Chef der Agenda Austria, Franz Schellhorn, bietet das den Anlass, den Minister anlässlich seines Besuches in der liberalen Denkfabrik, mit einigen kritischen Fragen zu konfrontieren. Schellhorn räumt allerdings ein, Weiterlesen

Wohlstand für alle – eine gescheiterte Idee?

(ANDREAS TÖGEL)  Der deutsche Ökonom Marcel Fratzscher zu Gast bei der Agenda Austria.  Seit 1957, als der deutsche Wirtschaftsminister Ludwig Erhard sein Buch mit dem Titel „Wohlstand für alle“ veröffentlichte, ist viel Zeit vergangen. Von dem von ihm vertretenen Erfolgsmodell der „Sozialen Marktwirtschaft“ ist kaum etwas übrig – ein Befund, den sozialistische und liberale Beobachter teilen – wiewohl aus unterschiedlichen Gründen.

Fratzscher, der von der FAZ links der politischen Mitte verortet wird, widmet sich in seinem jüngsten Buch dem Thema der materiellen Ungleichheit. Diese bildet auch das Thema seines Vortrags Weiterlesen

Warum kommt der Staat mit unserem Geld nicht aus?

“Die entscheidende Frage lautet also, warum die Bundesregierung mit all dem Geld nicht auskommt. Während Deutschland mit einer Steuer- und Abgabenquote von 39,6 Prozent des BIP Budgetüberschüsse erwirtschaftet, häuft Österreich mit 44,0 Prozent neue Schulden an. Nur um die Dimensionen klarzustellen: Wäre Österreich ausgabenseitig ähnlich gut aufgestellt wie das mit hohen Kosten für die Wiedervereinigung belastete Deutschland, ersparten sich die Bürger 14 Milliarden an Steuern und Abgaben – jedes Jahr! Das wären also zwei größte Steuerreformen in der Geschichte des Landes, oder 3400 Euro mehr Geld für jeden Erwerbstätigen” (hier)