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Soll Berlin Wien werden?

(HARALD MARTENSTEIN) In Berlin reden zurzeit alle über Wien. Der Berliner Bürgermeister Michael Müller will ein Jahresticket für Busse und Bahnen einführen, das nur 365 Euro kostet, wie in Wien. Derzeit kosten Jahreskarten das Doppelte. Die Preissenkung soll viele Menschen dazu veranlassen, ihr Auto stehen zu lassen. Autos kaufen sollen sie natürlich trotzdem, alles andere wäre für den Wirtschafts- und Steuerstandort Deutschland eine mittlere Katastrophe. weiterlesen hier

Der steinige Weg zur Vollbeschäftigung

(ANDREAS TÖGEL) Der Chef des Arbeitsmarktservices (AMS), Johannes Kopf, präsentierte In der Denkfabrik „Agenda Austria“ aktuelle Zahlen, Trends und Ausblicke im Hinblick auf die Beschäftigungslage in Österreich. Insgesamt bietet sich ein recht positives Bild: Die Beschäftigtenzahlen steigen und die Zahl der Arbeitslosen sinkt seit mehreren Quartalen. Die aus Sicht der Arbeitnehmer große Attraktivität Weiterlesen

“Aufwendige Partys, auf anderer Leute Kosten”

(ANDREAS TÖGEL) In einem kürzlich veröffentlichten Papier der Denkfabrik „Agenda Austria“ wird auf den Umstand hingewiesen, dass der Föderalismus Österreichs in steuerlicher Hinsicht absolut unterentwickelt ist. Ganze 2,7 Prozent der von den Bundesländern verbratenen Steuergelder werden von diesen selbst Weiterlesen

Wie man Wohlstand vernichtet

(ANDREAS TÖGEL) Eine jüngst von der „Agenda Austria“ veröffentlichte Statistik zeigt dramatische Veränderung der Arbeitswelt in den OECD-Staaten, die zwischen 1995 und 2015 stattgefunden haben. Kurz zusammengefasst: In der Warenproduktion gehen Arbeitsplätze verloren, während der Dienstleistungssektor boomt. Auffällig sind sowohl die Zuwächse im Immobilien- Gastronomie- und Finanzsektor, Weiterlesen

Was Kinder über Wirtschaft lernen

“………Mit ziemlich ernüchternden Ergebnissen, wie eine brandaktuelle Studie von Bettina Fuhrmann (WU Wien) zeigt. 1200 Schüler (4. Klasse Gymnasium/NMS) wurden befragt, welche Aufgaben denn der Staat in unserer Wirtschaft erfülle. 64 Prozent meinen, dass er festlege, was importiert und was exportiert werde. 32 Prozent glauben, Weiterlesen

Der österreichische Patient

“….Derzeit wachsen jene Volkswirtschaften auffallend stark, die sich in der jüngeren Vergangenheit zu Reformen durchringen konnten – wie Irland, Spanien, Portugal, aber auch Schweden und eben Deutschland. Am unteren Ende der Wachstumstabelle tummeln sich Volkswirtschaften, deren politische Führung seit Jahren versucht, die Wirtschaft mit hohen Staatsausgaben in Schwung zu bringen – etwa Frankreich, Italien und Österreich….” (hier)

Lasst Länder und Gemeinden pleite gehen!

“….Die Schweiz ist zwar kleinteiliger verwaltet als Österreich, aber auch um ein Drittel günstiger. Übernimmt sich eine Gemeinde finanziell, wird sie in die Pleite geschickt, so wie Leukerbad in den 1990er-Jahren. Steht ein Kanton vor der Insolvenz, gilt ein klares “No-Bail-out”: Weder der Bund noch eine andere Gebietskörperschaft dürfen zu Hilfe eilen. ” (hier)

Warum der Staat nie genug Geld hat

“……Nehmen wir einmal an, Sie hätten seit 1962  trotz permanent steigender Einkünfte  verlässlich ein Minus auf ihrem Konto. Und Sie wären gerade unterwegs zu Ihrem Bankberater, um ihm klar zu machen, dass Sie dringend einen neuen Kredit benötigen, weil Sie sonst die Zinsen für die angehäuften Altschulden nicht begleichen können. Um diesen Auftritt würde Sie vermutlich niemand beneiden, zumal Sie ja auch irgendwie erklären müssten, wie Sie angesichts ihrer guten Einkommenssituation überhaupt in so eine Lage kommen konnten….” (F.Schellhorn, Agenda Austria, hier)

Der raffgierige Staat

(FRANZ SCHELLHORN, AgendaAustria) Während die Regierungsvertreter gekonnt den Eindruck vermitteln, die letzten Cents zusammenkratzen zu müssen, um den Betrieb im Staate Österreich am Laufen zu halten, wird die Bevölkerung von der ZiB2-Redaktion mit einer interessanten Meldung versorgt: In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres sind die Einnahmen aus der Lohnsteuer um 5,6 Prozent nach oben geschnellt. Doch nicht nur die Abgaben auf den Faktor Arbeit sind auf Rekordkurs, sondern die Staatseinnahmen generell: Weiterlesen