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EU-Arbeitslosigkeit: Deutschland und Österreich sollen zahlen

“.…Ein Modell, in dem die Mitgliedsstaaten der Wirtschafts- und Währungsunion einen Teil der Kosten der Arbeitslosenversicherung teilen würden, wäre der logische nächste Schritt nach einer Bankenunion“, sagt EU-Sozialkommissar Lászlo Andor gegenüber der WirtschaftsWoche und nannte dies „eine der wichtigsten Prioritäten für die nächste EU-Kommission“. (hier)

EU-Kommissar: “Euro ist zur Falle geworden”

Die EU kann nicht allzu lange mit dem Risiko eines Zusammenbruchs der gemeinsamen Währung leben, denn dieser würde auch den sozialen und politischen Zusammenbruch bedeuten. Wenn unsere Wirtschafts- und Währungsunion unwiderruflich sein soll, dann muss sie fair sein und auf Solidarität beruhen. Entweder geben wir das Dogma auf, dass es in der Eurozone keinen Transferzahlungen geben darf, oder wir geben unser europäisches Sozial-Modell auf….Der Euro ist zur Falle geworden, weil die Mitgliedsstaaten ihre Währungen nicht mehr abwerten konnten und gleichzeitig gezwungen waren, einer strengen Fiskal-Politik zu folgen.“ (Der EU-Sozialkommissar Laszlo Andor am vergangenenFreitag in Berlin)

Neues aus der Europäischen Geldtransfer-Union

Die EU-Kommission hat Zukunftspläne für eine europäische Arbeitslosenversicherung vorgestellt. Der zuständige Sozialkommissar László Andor plant laut einer am Mittwochmittag vorgestellten Mitteilung zur “sozialen Dimension der Wirtschafts- und Währungsunion” ein “von der Euro-Zone selbstverwaltetes Budget, das sie mit einer fiskalischen Kapazität zur Unterstützung der Mitgliedsstaaten bei der Abfederung von Schocks ausstattet“. (“Welt“) – Soll heissen: a la longue sollen nicht nur Schulden, Weiterlesen