Schlagwörter: Angela Merkel

Warum ist Populist, wer Probleme offen benennt?

(C.O.) Für seine unmittelbar nach dem Terroranschlag nach Berlin formulierte Forderung, Deutschland schulde es „den Opfern und der ganzen Bevölkerung, die Zuwanderungs- und Sicherheitspolitik zu überdenken“, ist der bayerische Ministerpräsident, Horst Seehofer (CSU), hart kritisiert worden. Zu Recht: Zu einem Zeitpunkt, da es noch keinerlei belastbare Informationen über die Person des Täters gab, Weiterlesen

It`s the Islam, stupid!

“……Islam- bzw. Religionskritiker als Modernisierungsverlierer zu bezeichnen, Religion und Mittelalter-Kultur damit als Teil der Moderne darzustellen, ist an Groteske kaum zu überbieten und ein Verrat an den Werten der Aufklärung, wie man ihn bis vor wenigen Jahrzehnten kaum für möglich hielt. Denn ja, ich kritisiere den Islam nicht, weil ich abgehängt bin. Weil ich kein Breitband habe oder überfordert mit der Digitalisierung bin. Ich kritisiere ihn, weil ich ihn dumm finde. Weil ich der islamischen Kultur im Vergleich zu meiner Kultur nichts Positives abgewinnen kann. Weil er nicht zu uns passt und weil nicht die bedingungslose, unkontrollierte Aufnahme von Muslimen in unserem Land Modernität bedeutet, sondern der Mut, sich seines Verstandes und der Logik zu bedienen und diesen Rückschritt daraus resultierend abzulehnen…..” (hier)

Buchrezension: “Wir schaffen es nicht”

(ANDREAS TÖGEL) Die Autorin Katja Schneidt weist in ihrem Buch gleich mehrfach darauf hin, SPD-Mitglied und langjährige ehrenamtliche Mitarbeiterin der Flüchtlingshilfe zu sein. Auch dass sie, nach der Eheschließung mit einem Türken, zum Islam konvertiert ist, erfährt der Leser. Offenbar sollen diese im Grunde unerheblichen Umstände, sie gegen allfällige Kritik an ihren Ausführungen immunisieren. Immerhin habe sie, nach eigenem Bekunden, aus den Reihen ihrer Kollegen von der Flüchtlingshilfe, Weiterlesen

“Der ganz Europa destabilisierende Wahnsinn der Grenzöffnung”

Der Heidelberger Historiker Rolf Peter Sieferle schied am 17. September dieses Jahres aus dem Leben. Drei Wochen vorher schrieb er einen sehr beachtlichen Brief an den deutschen Publizisten Michael Klonovsky, der hier auszugsweise publiziert wird:  “…..Mit der Öffnung der Grenzen für Immigranten ‘ohne Obergrenze’, die Merkel im Sommer 2015 verkündete, erfüllte sie einen zentralen Wunsch des gesinnungsethischen Lagers, das mittlerweile von der SPD über die Grünen bis zur Linkspartei reicht. Widerstand gegen diese verantwortungslose Politik konnte nur noch aus den eigenen Reihen kommen, vor allem aus der CSU, doch stand man hier vor dem Problem, daß ein Sturz Merkels auch die eigene Machtposition verschlechtert hätte, ohne an der Sache wirklich etwas ändern zu können. Die politische Alternative, eine auch 2015 rechnerisch mögliche rot-rot-grüne Koalition, hätte die Merkelsche Politik verschärft fortgeführt. Inhaltlich standen die Widersacher Merkels innerhalb der Union daher vor der Alternative zwischen schlimm und schlimmer. Weiterlesen