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Wien: 21% mehr Arbeitslose und keinen kümmerts

(A. UNTERBERGER) Nach EU-Berechnung ist die Arbeitslosigkeit in Österreich gesunken. Nach österreichischer Berechnung ist sie hingegen dramatisch gestiegen. Diesmal sogar schon um über zwölf Prozent gegenüber dem Juni 2013. Das AMS – also die Steuerzahler – müssen freilich die Arbeitslosen-Unterstützung nach heimischem Recht, nicht nach seltsamen EU-Berechnungen Weiterlesen

Deutschland: Staat erzeugt Arbeitslosigkeit

“……Hans-Werner Sinn vom Ifo-Institut fürchtet nach der Einführung des Mindestlohns den Verlust von 900.000 Arbeitsplätzen. Dem Max-Planck-Institut zufolge wird der Mindestlohn bei der Jugendarbeitslosigkeit „voll durchschlagen“. Zusammen mit der geplanten Rente mit 63 warnen die Wirtschafts-Institute von dramatischen Folgen für den Arbeitsmarkt….” (hier)

Der Vergleich macht Sie sicher (aber leider arm)

Die Finanzminister Deutschlands und Österreichs haben jüngst ihre Steuereinnahmen für das Jahr 2013 veröffentlicht. Berlin hat demnach von rund 80 Millionen Menschen 570,2 Milliarden Euro eingenommen, für Österreich wären angesichts der 8 Millionen Einwohner also rund 57 Milliarden angemssen – tatsächlich waren es aber happige 76,4 Milliarden, also um etwa 35% mehr, als dem bundesdeutschen Niveau entspräche. Und nein, das läßt sich auch nicht durch das etwas höhere pro-Kopf-BIP in Österreich erklären – der Staat ist einfach deutlich gieriger als bei den deutschen Nachbarn. Übrigens: in Deutschland sind derzeit 3 Millionen Arbeitslose registriert, in Österreich hingegen nicht 300.000, sondern 450.000, also um 50% mehr, als dem deutschen Niveau entspräche. So toll sind wir also in Wahrheit durch die Krise gekommen.

Europas Süden kommt nicht auf die Beine…

“…Nun macht sich Hoffnung breit, dass die (Eurozone)  mit der Wirtschaftserholung der Gefahrenzone entkommen wird. Dafür müsste die Erholung stark genug sein, um die Abwärtsspirale auf den Arbeitsmärkten zu brechen. Hier sind aber Zweifel angebracht….” (Sehr intelligente Analyse in der “FAZ“)

Wie Österreich seine Arbeitslosen versteckt

Österreich erntet für seine niedrige Arbeitslosenquote in ganz Europa bewundernde Blicke. Nirgendwo in der EU werden gemessen an der Erwerbsbevölkerung weniger Arbeitslose gezählt als in Österreich. Allerdings scheiden ältere Arbeitnehmer hierzulande besonders früh aus dem Erwerbsleben aus. Zudem werden Arbeitssuchende hierzulande intensiv geschult. Weshalb auch immer wieder der Verdacht geäußert wird, dass sich Österreich seine exzellente Platzierung in der EU-Arbeitslosenstatistik mit Frühpensionierungen und Schulungen teuer erkauft. Die Agenda Austria hat überprüft, ob sich diese Vermutung wissenschaftlich bestätigen oder entkräften lässt.  Weiterlesen

Eine nicht unberechtigte Frage

“…Ein Zyniker würde es so formulieren: Während die gute alte Europäische Wirtschaftsgemeinschaft mit ihrer gleichmacherischen Subventionspolitik nur Milchseen, Fleisch- und Butterberge hervorbrachte, schafft die neue EU immerhin ein riesiges Arbeitslosenheer – nur, wie will man dieses Heer abbauen?…” (Henryk Broder)