Schlagwörter: Arbeitslosigkeit

Studieren macht arbeitslos

(A. UNTERBERGER) Hunderte Male haben es Politiker behauptet. Und wir alle haben es nachgebetet: Studieren erhöht die Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Das ist aber in Österreich seit einiger Zeit eine Unwahrheit. Denn ein Blick in die Statistiken der EU (Eurostat) zeigt Erstaunliches. Die Arbeitslosenquote der 25- bis 29-Jährigen weist bei jenen mit „tertiärem Abschluss“ (also auf Deutsch: einem Uni-Abschluss) für das Vorjahr eine Arbeitslosenquote von 6,4 Prozent auf. Bei jenen mit „Sekundär-II-Abschluss oder postsekundärem Abschluss“ liegt er hingegen bei signifikant niedrigeren 5,5 Prozent. Das sind etwa Maturanten von AHS und BHS, Weiterlesen

Die Grande Nation ist depressiv

“…..Ganz Frankreich ist deprimiert. Die Angst vor Arbeitslosigkeit, die hohen Steuern, sinkende Einkommen, schwindend Kaufkrafte stehen in der “Hierarchie der Themen, die die Bewohner am meisten beschäftigen”, ganz oben, wird berichtet; Misstrauen, sogar vor den Nachbarn, beherrsche das Land, Pessimismus, Nostalgie. Was früher als rechtsextrem galt, ist jetzt nah an der Mitte. 85 Prozent der Franzosen sind überzeugt, dass Frankreich im Niedergang ist….” (hier)

Die Grünen und die Arbeitslosen

(ANDREAS UNTERBERGER) Die Arbeitslosigkeit hat den höchsten Stand seit 60 Jahren erreicht. Nationale Aufregung? Keine Spur. Die Nationalbank erklärt ja im Gegenteil die Krise für beendet. Die Regierung tut, was sie seit 2008 tut: absolut nichts. Am unglaublichsten sind die Grünen: Sie fordern am gleichen Tag, da das bekannt wird, eine neue Erbschaftssteuer! Diese soll ab einer bestimmten Erbschafts-Höhe nicht weniger als 10 bis 25 Prozent Weiterlesen

Mindestlohn macht arbeitslos

“…..Die Diskussion um den Mindestlohn verdeutlicht, wie weit die Neigung zur Banalisierung des Sozialen wuchert. Die Idee, aus dem Niedriglohnsektor per Gesetz einen Okaylohnsektor zu zaubern, so, als hätte der Arbeitsmarkt unendliche Reserven, hat etwas Naives. So unappetitlich manche Gehälter im Augenblick auch sein mögen, so zweifelsfrei waren die Minigehälter für Nicht- oder Geringqualifizierte und Langzeitarbeitslose eine Chance, in das Arbeitsleben einzusteigen….” (“Welt“)

Österreichs Jobwunder und die Fakten

(ANDREAS UNTERBERGER) Sehr trocken der – meist SPÖ-nahe agierende – Chefökonom der Bank Austria: Die Arbeitslosigkeit werde Ende 2013 den „höchsten Wert der jüngeren österreichischen Geschichte“ erreichen. Na Bumm. Deutlicher geht’s nimmer. Zu diesem Rekordwert kommen noch die in der Statistik gar nicht erfassten österreichischen Formen, Arbeitslosigkeit zu verstecken: Weitaus am gravierendsten Weiterlesen