Schlagwörter: Arbeitslosigkeit

Österreichs schmutziges Geheimnis

“……Nicht unerwähnt bleiben sollte freilich, wie Österreich zu seinem kleinen Wirtschaftswunder gekommen ist. Es ist das Ergebnis einer ziemlich geschickt manipulierten Realität. Seit vielen Jahren wird die Arbeitsmarktstatistik im Namen der “sozialen Gerechtigkeit“ frisiert, indem der Staat Menschen so früh wie möglich aus dem Erwerbsleben lockt. Seit ebenso vielen Jahren erkaufen sich österreichische Regierungen mit dem Geld anderer Leute fiktives Wirtschaftswachstum. Während mit traurigen Augen der “kaputtgesparte Staat“ beklagt wird, wachsen die öffentlichen Ausgaben ohne Unterbrechung, allein in den vergangenen zehn Jahren um 41 Prozent (die Preise sind im selben Zeitraum um 24 Prozent gestiegen). Reduzierte der Staat seine Ausgabenquote auf das Vorkrisenniveau von 48 Prozent des BIP, wäre ein Mini-Crash die unmittelbare Folge…..” (Franz Schellhorn in  “Format“)

Neues aus der Europäischen Geldtransfer-Union

Die EU-Kommission hat Zukunftspläne für eine europäische Arbeitslosenversicherung vorgestellt. Der zuständige Sozialkommissar László Andor plant laut einer am Mittwochmittag vorgestellten Mitteilung zur “sozialen Dimension der Wirtschafts- und Währungsunion” ein “von der Euro-Zone selbstverwaltetes Budget, das sie mit einer fiskalischen Kapazität zur Unterstützung der Mitgliedsstaaten bei der Abfederung von Schocks ausstattet“. (“Welt“) – Soll heissen: a la longue sollen nicht nur Schulden, Weiterlesen

Das Paradoxon der Arbeitslosigkeit

(A. Unterberger) Eine seltsame Diskrepanz: Die ILO prophezeit Europa gewalttätige Unruhen wegen der wachsenden Arbeitslosigkeit. Insbesondere in Deutschland klagt man hingegen über einen zunehmenden Mangel an Kellnern, Installateuren oder Pflegekräften und an Arbeitskräften in mehr als hundert anderen Berufen. Wie passt das zusammen? Der europäische Bürger Weiterlesen

Die Realität der “Insel der Seligen”

(A.TÖGEL) Zwölf Prozent Zuwachs im Vormonat! Ein schöner Erfolg, nicht wahr? Wäre es tatsächlich, wenn es sich ums Wirtschaftswachstum handelte. Tut es aber nicht. Es geht um die Arbeitslosenquote in der Alpenrepublik, die sich nun langsam im europäischen Mittel einpendelt. Das passiert allerdings ohnehin erst jetzt, weil man hierzulande traditionell unberücksichtigt lässt, daß Arbeitslose eben Früh- oder Invalidenrentner heißen, nach der Babypause nicht wieder in den Arbeitsmarkt zurückkehrende Hausfrauen bleiben oder als Langzeitstudenten herumgammeln. Die realen Werte Weiterlesen