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Das Schlachtfeld der Schutzsuchenden

“Die Hilfsorganisation Ärzte der Welt zieht sich nach neuen Zusammenstößen aus dem Auffanglager der griechischen Insel Chios zurück. Das kündigte die Organisation an. In der Nacht waren zwei Männer bei heftigen Auseinandersetzungen zwischen Syrern und Afghanen durch Messerstiche verletzt worden, wie das Newsportal “politischios” berichtete. Insassen zerstörten demnach auch das Zelt für medizinische Versorgung Weiterlesen

Unser Kanzler, ein Weltökonom

“Faymann zeigte in Athen erneut Verständnis für die Linie der griechischen Regierung. „Ich war immer der tiefen Überzeugung, dass man aus der Krise heraus investieren muss“, sagte der Bundeskanzler,” (ORF) – Na klar, wenn man pleite ist und von niemandem mehr Kredit bekommt, dann investiert man, anstatt zu sparen – der Bundeskanzler definiert die Österreichische Schule der Nationalökonomie neu.

Troika friert Hilfs-Milliarde für Athen ein

“Seit September führt Griechenland schwierige Verhandlungen mit EU, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF). Athen hatte auf eine Einigung noch in diesem Jahr gehofft. Doch jetzt friert die Gläubiger-Troika die Auszahlung einer Hilfstranche in Höhe von einer Milliarde Euro ein.” (hier)

Der EU ist das Steuergeld ihrer Bürger egal

“…610 Euro Stundenlohn, ein Politikersohn unterrichtet die “Versilberung von Uhren”: Ein griechischer Beamter kämpft darum, dass die EU Millionen Euro von korrupten Lehrern einer Athener Bildungseinrichtung zurückfordert. Doch Brüssel ignoriert den Aufklärer….” (mehr hier)

Die Griechen können das Fummeln nicht lassen…

Sehr lesenswertes Portrait des deutschen EZB-Direktors Jörg Asmussen in der neuen “Zeit” mit einer ziemlich brisanten Passage: “Während seiner Athenreise trifft Asmussen auch den (griechischen) Vizepremierminister. Sie reden über die sich abzeichnende griechische Haushaltslücke. Nach dem Gespräch flüchtet Asmussen fast aus dem Amtssitz. Er ist fassungslos. Der Vizepremierminister hat ihn gefragt, ob man nicht die Zahlen verändern könne, sodass die Lücke kleiner wird oder verschwindet. Reorganise the figures. Für Asmussen charakterisieren diese Worte das “alte Griechenland”. Und für überholte, ineffiziente Systeme hat er grundsätzlich kein Verständnis….