Schlagwörter: Atomdeal

Ein wahrer Botschafter des Friedens

Es ist noch nicht sehr lange her, da zwitscherte das Berliner Auswärtige Amt, »das Atomabkommen mit Iran macht die Region sicherer«, und illustrierte seine kühne These mit einer Aufnahme zweier lächelnder Männer beim Händeschütteln: Javad Zarif, dessen Körpersprache eine wohl durchaus enge Freundschaft signalisieren soll, und Heiko Maas, die Außenminister Teherans bzw. Berlins. Mindestens einer der beiden Friedenskämpfer scheint ein Betrüger: Wie das Nachrichtenportal Ynet berichtet, wurde Javad Zarif dabei gefilmt, wie er mit einem Mob eine Rede Ayatollah Ali Khameneis feiert, des Oberhaupts der »Islamischen Revolution«. Während die Menge den Tod der Vereinigten Staaten herbeisehnt, den Großbritanniens und Israels, spricht Javad Zarif die Forderungen mit.  weiter hier

 

Iran: Donald Trump hat recht

“…..Faktisch handelte es sich um eine Kapitulation: Man gestand Iran zu, eine Atommacht zu werden, wenn nicht heute, dann halt morgen. Man bat lediglich um etwas Geduld. Was alles ein bisschen an die Prinzipien der antiautoritären Kindererziehung erinnerte: Einem ungezogenen Knaben, der seinen kleinen Bruder verprügeln möchte, wird das heute verboten, um ihm gleichzeitig zuzusichern, dafür in zwei Wochen die Schwester vermöbeln zu dürfen. Gewiss, man gewann Zeit, aber Zeit wozu? Tatsächlich verlor man alles andere…” (weiter hier)

Warum der Ausstieg aus dem Atomvertrag mit Iran richtig ist

(Von Thomas Eppinger ) Es hätte so schön sein können. Wir machen blendende Geschäfte mit Iran, das Land blüht auf und entwickelt sich zu einem verlässlichen Partner im globalen Sicherheits- und Wirtschaftssystem. Alles was war ist vergessen, war nie so gemeint oder falsch übersetzt, und Hassan Rouhani ist im Grunde seines Herzens ohnehin ein waschechter Liberaler. Niemand will eine Atombombe bauen. Nur ein paar Jahre noch. Dann wird alles gut. „Wie wunderbar die Strategie auch sein mag, man sollte gelegentlich einen Blick aufs Resultat werfen“, empfahl Winston Churchill. Also tun wir das. Hier.

Tricksen die Islamofaschisten schon?

Die Mullahs scheinen nicht wirklich vertragstreu: »The [IAEA] report said that Iran has so far removed around 4,500 centrifuges, meaning that it still has to take close down another 10,000. The report also showed that so far, no changes have taken place at Arak and Iran’s stock of enriched uranium has even grown slightly.«
Ob solcher Beobachtungen ist die Haltung der IAEA nachvollziehbar. Sie will nicht für ein Scheitern des Deals verantwortlich gemacht werden, Weiterlesen

Mit einem Friedensabkommen in den Krieg

“…..Warum wollen die USA es einem Regime, das Amerikas engsten Verbündeten im Nahen Osten vernichten will, erlauben, noch modernere konventionelle Waffen – und später auch Atomwaffen – zu erlangen? Warum soll man es einem Land, das Raketen an Terroristen liefert, gestatten, sich Interkontinentalraketen zu verschaffen?….” (hier)

Iran-Deal: Vertrauen ist gut, und Kontrolle gibts nicht….

“……Hinzu kommt eine nun bekannt gewordene Übereinkunft zwischen der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) und dem Nationalen Sicherheitsrat des Iran, die eine ganz besondere Farce zu werden verspricht: Ausgerechnet das Rüstungszentrum in Parchin, dem die Aufmerksamkeit der internationalen Kontrolleure stets in besonderem Maße galt, soll offenbar nicht von unabhängigen Wissenschaftlern kontrolliert werden, sondern vom iranischen Regime selbst…” (hier)

Der Iran, ein vertrauenerweckender Partner

In an Al-Jazeera interview, Ali Akbar Velayati, advisor to Iranian Supreme Leader Ali Khamenei, said: “Regardless of how the P5+1 countries interpret the nuclear agreement, their entry into our military sites is absolutely forbidden.” He further said that “the missile issue is not a part of the nuclear agreement with the P5+1.” (hier)

Das Geheimnis des Iran-Atomdeals

“….Vergangene Woche ist bei den Atomverhandlungen in Lausanne Einigkeit über Eckpunkte eines künftigen Vertrags mit Iran erzielt worden. Doch der diplomatische Erfolg hat einen Schönheitsfehler: Ein allseits akzeptiertes Dokument, das die Elemente der Vereinbarung öffentlich darlegen würde, existiert nicht. Stattdessen hat jede Seite ihre Interpretation des Resultats publiziert. Die beiden Hauptakteure, die USA und Iran, veröffentlichten ausführliche «Faktenblätter», die jedoch deutlich voneinander abweichen….”, berichtet die NZZ.