Schlagwörter: Austrians

Fortbildung am Sonntag

In seinem Hauptwerk Nationalökonomie setzt Mises das Konzept des menschlichen Handelns in seiner abstrakten und allgemeinen Form an den Anfangspunkt der theoretischen Analyse. Er zeigt, dass die Phänomene, die wir Tausch, Preis, Kosten, Erfolg oder Misserfolg, Profit oder Verlust nennen, nicht nur als Aspekte der kapitalistischen Tauschwirtschaft gedacht werden können, sondern dass sie vielmehr fundamentale Kategorien des Handelns im Allgemeinen sind. Er zeigt, auf welche Art sich bekannte Grundsätze der Ökonomik, wie das Gesetz vom abnehmenden Grenznutzen oder das Ertragsgesetz, denknotwendig aus dem Konzept des Handelns rekonstruieren lassen. mehr hier

Der Wolkenkratzer-Fluch

Im Zuge der Finanzkrise 2008 hat der Beruf des Ökonomen Schaden genommen. Aber anders als die meisten seiner Kollegen fand Mark Thornton 2008 seine Bestätigung. Mark war eine Stimme der Vernunft in Zeiten, in denen die wilden Interventionen der Federal Reserve dazu führten, dass ansonsten vernünftige Menschen ihren Verstand verloren. weiter hier

Ökonomie: Österreichisch für Anfänger und Fortgeschrittene

(ANDREAS TÖGEL) Im Gefolge der Immobilien- Finanz- und Staatsschuldenkrise der Jahre 2007/2008, wurde die Reputation der herrschenden neoklassisch-keynesianischen Volkswirtschaftslehre stark beschädigt und konnte bis heute nicht wieder hergestellt werden. Der Hauptstrom der Wirtschaftstheorie, der permanente Staatsinterventionen in die Wirtschaft befürwortet, war und ist ganz offensichtlich nicht in der Lage, Weiterlesen

Auf dem Weg zur totalen Staatskontrolle

(GERALD MANN) Um die Forderung nach Abschaffung des Bargeldes ist es in den letzten Monaten etwas ruhiger geworden. Doch der Schein trügt. Man kann davon ausgehen, dass hinter den Kulissen nicht wenige Politiker, Handelsunternehmer und Banker die Abschaffung des Bargeldes vorbereiten. Sie versprechen uns mehr Sicherheit und mehr Komfort. Doch könnten die Konsequenzen gerade für die Sicherheit, Weiterlesen

Buchtip: Alles, was Sie über die Austrians wissen müssen

(ANDREAS TÖGEL) Der für seine brillanten und tiefsinnigen Analysen bekannte Physiker, Philosoph und Rektor des Bildungsinstituts „Scholarium“, legt mit diesem Buch eine längst fällige Übersicht über und Einstiegshilfe in die „Österreichische Schule“ vor. Dass diese aus der Sicht politischer Eliten nicht sonderlich attraktiv erscheint, da sie nicht (wie Keynesianer, Neoklassiker oder Monetaristen) auf hoheitlichen Aktionismus, Planwirtschaft und „Feinsteuerung“ durch allerlei selbsternannte Gesellschaftsklempner, Weiterlesen

Warum ist eigentlich die Inflation nicht viel höher?

“…..Die Anhänger der Österreichischen Geld- und Konjunkturtheorie durchleben eine scheinbar schwere Zeit. Die Notenbanken haben mit Beginn der Finanzkrise die Volkswirtschaften mit Liquidität geradezu überflutet und die Leitzinsen immer weiter reduziert. Die Bemühungen der Notenbanken, eine Preisinflation in Gang zu setzen, sind nicht zu übersehen; nur die amerikanische Notenbank stellt derzeit in Aussicht, bald eine Leitzinsanhebung vorzunehmen. Und dennoch: die große Preisinflation und der vielbeschworene Zusammenbruch, die dem Kreditboom doch unweigerlich zu folgen haben, ist bisher ausgeblieben…” (hier)

Judenverfolgung als Gläubiger-Enteignung

“…….In der Geschichte hat sich als grösste Gefahr für Privatanleger stets der institutionalisierte Apparat des Gewaltmonopols erwiesen. Das ist eine nüchterne empirische Beobachtung, die durch eine theoretische Anreizanalyse gedeutet werden kann, keine bloss ideologische „Staatsfeindlichkeit“. Gegen Ende eines grossen Blasenzyklus wächst die Wahrscheinlichkeit des direkten Vermögenszugriffs. So lässt sich etwa die Judenverfolgung der National-Sozialisten ökonomisch als grosse Gläubigerenteignung deuten…..” (Hier)

“Hören Sie auf, auf Keynes loszugehen!”

Aus meinem Posteingang: Sehr geehrter Herr Ortner, Ich nehme Bezug auf Ihren Artikel in der “Presse”: “Wie gefährlich ist es, wenn das Leben nicht dauernd teurer wird?”, der wiedermal auf erschreckende Art verdeutlicht wie wenig Sie von den Funktionsmechanismen einer Kreditwirtschaft verstehen. In der Welt, in der wir leben, sind die Rollen zwischen Gläubiger und Schuldner eindeutig verteilt: Unternehmen und Staat halten die Minus-Zahlen – einmal als Fremdkapital, Weiterlesen

Ohne Kollaps der Illusionswirtschaft droht der Zusammenbruch der ganzen Wirtschaft

„Wir haben uns an den Rand des Bankrotts geliehen und konsumiert, jetzt müssen wir uns zum Wohlstand zurücksparen und zurückproduzieren. Niemand hat gesagt, das werde leicht werden, aber der einzige Weg zur Wiederherstellung einer lebensfähigen Wirtschaft besteht darin, die Illusions- und Betrugswirtschaft kollabieren zu lassen. Wenn wir den Keynesianern folgen [die vom „Paradox des Sparens“ reden und Billionen-Rettungsprogramme fordern], werden die Fehlentwicklungen weitergehen und sich ausdehnen, bis unser Wohlstand, unser Lebensstandard und unsere Leistungsfähigkeit ganz verschlungen sein werden.“ (lesenswert, hier)