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Spanien: Auf die Bankenrettung folgt die Autobahnrettung

Die Steuerzahler soll nach der Regierung der Vorgang keine fünf Milliarden Euro kosten, es sei zu spät für eine Einigung mit den Gläubigern Für große Baufirmen ist die staatliche Rettung privater Autobahnen in Spanien ein schönes Weihnachtsgeschenk. Denn die haben Autobahnen nicht nur gebaut, sondern über Tochterfirmen auch versucht, sie rentabel zu betreiben. Doch damit sind sie vor allem im Fall der “radiales” im Großraum Madrid vor die Wand gefahren, da diese Mautstrecken kaum genutzt werden. Profitieren werden aber auch einige Betreiber am Mittelmeer in Andalusien. Und natürlich gehören Banken zu den Nutznießern, die als Finanziers hinter den unnötigen Projekten stehen…” (hier)

Strassenbau in der EU: Wenig Nutzen, viel Korruption

“…In den vergangenen 13 Jahren sind etwa 65 Milliarden EU-Gelder in die Förderung von Straßenbau-Projekten geflossen. Doch viele der Gelder sind verschwendet worden. Vor allem Spanien setzte die EU-Mittel fragwürdig ein. Hier war der Preis pro 1.000 Quadratmeter Fahrbahn fast doppelt so thoch wie in Deutschland…” (DWN)