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Die Qualität des Geldes (2.Teil)

“Eine Zentralbank, deren offizielle Politik darin besteht, die Preise für Konsumgüter zu stabilisieren, steht für eine höhere Geldqualität als eine Zentralbank, die zusätzlich zur Kontrolle der Preise für Konsumgüter versucht, die Wirtschaft zu stimulieren, die Preise für Vermögenswerte zu stabilisieren oder Vollbeschäftigung zu erreichen….” mehr hier

Buch: Es kommt doch auf die Größe an!

(C.O.) Seit ihrer Gründung vor 60 Jahren gilt in der Europäischen Union ein so nirgendwo festgeschriebener, aber weithin als unverhandelbares Dogma akzeptierter Satz: Nur die Vereinigten Staaten von Europa werden es den Europäern ermöglichen, im Wettbewerb mit Asien und Amerika bestehen zu können. Keine Diskussion über die Zukunft der EU, Weiterlesen

“Heute haben italienische Geldpolitik für die ganze Eurozone”

“….Mehr Währungen bedeuten mehr Wahlmöglichkeiten. Die Bürger können sich dann für jene Währungen entscheiden, die ihren Wert behalten. Das bremst die Politiker, ihre Staaten immer noch höher zu verschulden. Sonst sind die Bürger schnell weg in einer anderen Währung. Das ist genau das Problem des Euro: Es gibt keinen institutionellen Wettbewerb der verschiedenen Nationalbanken. Früher haben die Leute die deutsche und die italienische Geldpolitik vergleichen und entscheiden können, welche Währung sie verwenden. Heute haben wir eine italienische Geldpolitik für die ganze Eurozone…..” (weiter hier)

Keine Angst vor Deflation!

“…..Die Geschichte lehrt, dass Gruppen von Verlierern im Verlauf einer Inflation schlechter organisiert sind als solche, die in einer Deflation geschädigt werden. Gruppen mit relativ fixem Einkommen wie Rentner und Gläubiger verlieren während einer Inflation….” (hier)

Dreht Athen den Geldhahn zu!

“……Für die Bürger der Eurozone bleiben also drei Szenarien. Erstens ein fauler Kompromiss, der Zeit gewinnt und die Entscheidung über die Entwicklung der Eurozone vertagt. Zweitens, ein schnelleres Abgleiten in eine Transfer- und Inflationsunion, für den Fall, dass sich die griechische Regierung durchsetzt. Drittens, eine kleine Wende zum Besseren, auch wenn dadurch Verluste realisiert werden, wenn Griechenland der Geldhahn zugedreht wird und es zu keinen weiteren Zugeständnissen mehr kommt….” (hier)

Die Null-Zins-Politik und ihre verheerenden Folgen

“…Die Nullzinspolitik (der EZB) ist also zum Scheitern verurteilt. Vielmehr verschlimmert sie die Lage. Denn der notwendige Schuldenabbau wird verlangsamt. Eine frühzeitige Schuldenrückzahlung wird teurer. Doch das ist noch nicht alles. Fehlinvestitionen werden künstlich am Leben erhalten. Eine Liquidierung, die zu sinkenden Kosten für Unternehmen, damit zu einem Anstieg der Wettbewerbsfähigkeit und einer Restrukturierung der Wirtschaft führen würde, wird erschwert. Gleichzeitig wird es dem Staat erleichtert, sich weiter zu verschulden, Weiterlesen