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Europäischer Währungsfonds: Haften für Europas Pleite-Banken

Das Gutachten hat es in sich: Der Bundesrechnungshof warnt eindringlich vor dem geplanten Europäischen Währungsfonds. Die Prüfer sehen “erhebliche Risiken für den Bundeshaushalt”. Sie fürchten, dass der deutsche Steuerzahler die italienischen Pleitebanken mit Milliardensummen retten muss. Die wichtigsten Fakten zum EWF hier

Italiens Banken als tickende Bomben

In what may prove to be a painful admission in retrospect and an inadvertent green light for future bank runs, on Wednesday morning Italy’s Cabinet Undersecretary Giancarlo Giorgetti said in an interview on Italy’s RAI that Italian banks would need a “recapitalization” if the spread with German bonds continues to rise toward 400 basis points, from the current level of 314bps which is just shy of the widest level it has been going back to early 2013. weiter hier

In der Geiselhaft der Banken

“…Der Euro-Bankensektor ist überdimensioniert: Im April 2018 belief sich seine Bilanzsumme auf 30,9 Billionen Euro. Das entsprach 268 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im Euroraum. Viele Euro-Banken sind dabei in schlechter Verfassung. Sie leiden unter geringer Rentabilität und haben faule Kredite in Höhe von schätzungsweise rund 759 Milliarden Euro in den Bilanzen – ein Betrag, der etwa 30 Prozent ihres bilanzierten Eigenkapitals entspricht. weiter hier

„Finanzindustrie und Bankwesen dienen dem Gemeinwohl“

Dass Wörter wie „Finanzen“, „Bankwesen“, „Gewinn“, „Kapital“ und sogar „Geld“ mit dem Begriff „Gemeinwohl“ in Verbindung gebracht werden, ist ungewöhnlich. Warum es aber keineswegs abwegig ist, sie miteinander zu verknüpfen, ja warum gerade das Finanzwesen einen entscheidenden Beitrag zur Schaffung der Bedingungen für menschliche Entfaltung und damit zum Gemeinwohl leistet, erörterte Samuel Gregg  in zwei Vorträgen in Wien. weiter hier

Die Probleme der Banken in Europa

Wenn Zinsen in der Zukunft ansteigen, werden Banken mit mehreren Schwierigkeiten konfrontiert. Als erstes werden die notleidenden Kredite ansteigen und Zombie-Unternehmen Pleite gehen. Als zweites wird es für die Banken schwieriger und schwieriger werden, die von ihnen, mit niedrigen Zinsen, langfristig vergebenen Kredite profitabel zu refinanzieren. Drittens werden fallende Vermögenspreise zu Verlusten führen. Regierungen werden dann ebenfalls in Schwierigkeiten geraten. weiter hier

Neue Bankenkrise wg. Italien?

“DIW-Präsident Marcel Fratzscher spricht von einem „Spiel mit dem Feuer“. Finanzmarktexpertin Isabel Schnabel twittert: „Jetzt rächt es sich, dass die Euro-Zone eines ihrer größten Probleme nicht angegangen ist: die gegenseitige Abhängigkeit von Staatsverschuldung und Banken.“ (weiter hier)