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Taucht jetzt eine gestohlene Milliarde wieder auf?

“In den am Sonntag veröffentlichten Paradise Papers finden sich auch Hinweise auf den BAWAG-Skandal: Der einstige Spekulant Wolfgang Flöttl soll mehrere Firmen auf der Karibikinsel Aruba besessen haben, die von der Justiz nicht unter die Lupe genommen worden sind. Ex-BAWAG-Generaldirektor Helmut Elsner rechnet im Addendum-Interview mit den Beteiligten ab und fragt sich, warum die Spur des Geldes nicht verfolgt wurde.” (weiter hier)

Der Ausverkauf der Roten Banken

“Und sollte tatsächlich die frühere ÖGB-Bank Bawag, die jetzt dem US-Fonds Cerberus gehört, als Käufer des Retailgeschäfts (der Bank Austria) auftreten, dann erleben wir die politisch nicht unsüffisante Situation, dass praktisch alle Privatkunden der beiden früher roten Großbanken bei einer amerikanischen Finanz-Heuschrecke landen.” (hier)

BAWAG kürzt Kreditlinien für Wien

“…Rund um die Finanzen der Stadt Wien geht es derzeit heiß her. Die Verschuldung wird heuer wegen eines neuerlichen Budgetabgangs die Rekordmarke von fünf Milliarden Euro knacken. Hinzu kommt noch der vom Anstieg des Schweizer Franken ausgehende Zuwachs der Verbindlichkeiten um fast 300 Mio. Euro. Obwohl die Ratingagentur Moody’s die Top-Bonität Aaa erst im Dezember bestätigt und den Ausblick auf stabil verbessert hat, fühlen sich manche Geldgeber nicht mehr so wohl….” (hier)

Peanuts

Der Linzer Bürgermeister Franz Dobusch (SPÖ) hat eine Rahmenvereinbarung mit der Bawag über hochriskante Spekulationsgeschäfte unterschrieben – ohne den Text vorher zu lesen, berichtet die “Presse”. – Ist ja auch irgendwie nachvollziehbar, wo es bloß um die Kleinigkeit von 500 Millionen Euro ging. Soll sich der arme Mann denn um jede Petitesse selber kümmern?

Rechnungshof tortet Linzer

“…Die Stadt Linz muss wegen ihres verlustreichen Swap-Geschäftes mit der BAWAG P.S.K. harsche Kritik vom Rechnungshof einstecken.
Im aktuellen Prüfbericht wird unter anderem das Fehlen des Vier-Augen-Prinzips und eines professionellen Risikomanagements bemängelt. Um die riskante Zinswette wird derzeit im Handelsgericht Wien prozessiert, der Streitwert liegt bei über 417 Mio. Euro…” (“Format“)