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Klimawandel und Schuldenkrise

Der Kampf gegen den Klimawandel bietet den idealen Ansatz für Notenbanken, Staaten direkt zu finanzieren, um so das ökonomische Problem von Stagnation und Überschuldung zu lösen. Nun hat die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) eine neue Studie veröffentlicht, die sich mit den Folgen des Klimawandels für das Finanzsystem und die Rolle der Notenbanken beschäftigt. In dem sehr lesenswerten Paper werden die besonderen Risiken des Klimawandels – aber auch der Maßnahmen dagegen – für das Finanzsystem intensiv beleuchtet. mehr hier

Die Warnung vor der Party auf den Märkten

“…..Was für ein Börsenjahr liegt hinter uns! Nachdem es im Dezember 2018 noch so richtig gerumst hatte, legten die Börsen weltweit 2019 zu. Wohl die wenigsten (ich definitiv nicht) hätten erwartet, dass 2019 fast alle 36 von der Deutschen Bank in ihrer jährlichen Studie betrachteten Anlageklassen im Plus liegen. Allerdings nachdem 2018 fast alle mit Verlust abschlossen haben. Ganz vorn liegt von den großen Börsen erneut die Wall Street (S&P 500 rund 23 Prozent im Plus) und auch der DAX hat sich trotz Konjunkturabschwächung und Autokrise fast ebenso gut geschlagen. mehr hier

Bank der Banken warnt vor “Expolsion an den Finanzmärkten”

“Die Kernaussage der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ bzw. englisch BIS): „The global economy is caught in a permanent trap of boom-bust financial cycles. This deformed structure is becoming ever more corrosive and dangerous as debt ratios rise to vertiginous levels, the world’s top monetary watchdog has warned.“ (spannend, weiter hier)

Immer mehr Schulden, immer weniger Wirkung

“….Die Ökonomen der in Basel domizilierten BIZ warnen – zu Recht – vor höchst ungesunden Entwicklungen in der Weltwirtschaft. Das Wirtschaftswachstum sei, erstens, viel zu stark von einem ungebremsten Aufbau der privaten und öffentlichen Verschuldung getrieben. Zweitens verharrten die Produktivitätsfortschritte auf bedenklich niedrigem Niveau, und drittens werde der Manövrierraum für die Geld- und Fiskalpolitik immer enger. Es ist der erste Punkt, der besonders Sorgen bereiten sollte. Seit gut dreissig Jahren wird die Expansion der Wirtschaft von einem rasanten Anstieg der öffentlichen und privaten Verschuldung begleitet. Die Krise von 2008 vermochte den Trend nicht zu brechen – im Gegenteil: Jeder zusätzliche Dollar an Wertschöpfung muss heute mit noch mehr Einsatz von Schulden erreicht werden als je zuvor….” (hier)

Crashgefahr!

“…In den Brexit-Wirren ist es ein bisschen untergegangen: Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), also die Zentralbank der Zentralbanken, hat am Wochenende eindringlich vor einem für die Weltwirtschaft sehr gefährlichen Trilemma gewarnt: Ein Mix aus niedrigem Produktivitätswachstum, sehr hohen Staatssschuldenständen und stark eingeschränkten Spielräumen der Wirtschaftspolitik bedrohe das System…..” (hier)

Deflation, na und?

“….Alle Notenbanker scheinen der Ansicht zu sein, dass Deflation etwas Schlechtes ist. Die SNB teilt diese Meinung vermutlich. Ich bin davon absolut nicht überzeugt. Wir hören jetzt immer öfter, dass die niedrigen Energiepreise eine Deflation auslösen könnten und die Verbraucher ihre Konsumentscheide verschieben in der Hoffnung auf weiterhin fallende Preise. Ist das wirklich so? Ich kenne keine Studien, die diese These stützen. Wenn die Preise fallen, weil Energie und Lebensmittel günstiger werden, dann sagt doch der gesunde Menschenverstand, dass wir bessergestellt sind als Konsumenten….” (hier)

BIZ warnt vor “Gefahren für die Finanzstabilität”

“…….Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) warnt immer eindringlicher vor den Folgen der lockeren Geldpolitik weltweit. “In der Tat sehen wir das Risiko, dass die derzeitige Geldpolitik aus globaler Perspektive zu Gefahren für die Finanzstabilität beitragen könnte”, sagte Claudio Borio, Leiter der Abteilung fur Volkswirtschaft und Geldpolitik, der “Welt”. “Das Zinsniveau scheint weltweit zu niedrig, um langfristig für Preis- und Finanzstabilitat zu sorgen.” (hier)