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Notenbanken: Die Nerven liegen blank

“….Prominente Notenbanker trafen sich diese Woche in Sintra, um über geldpolitische Fragen zu diskutieren. Zwei von ihnen, die Chefs der EZB und der Bank of England, referierten über die schwierige Exit-Strategie aus der äusserst expansiven Geldpolitik und lösten an den Finanzmärkten ein mittleres Beben aus. Die Zinsen stiegen, Aktien- und Anleihenkurse fielen. Tags darauf informierte die EZB, dass die Märkte alles missverstanden hätten. Man werde sehr behutsam vorgehen. Die EZB brach damit ein Tabu, wonach sie nie Marktreaktionen kommentiere. Aber die Nerven liegen blank….” (hier)

Bank of England: “Geld aus dem Nichts”

“……Die Bank of England (BoE) erklärt in erstaunlich deutlichen Worten, dass die grundlegenden Annahmen der meisten Menschen über das Geldsystem völlig falsch sind. Geld sei nichts weiter als ein spezieller Schuldschein ist. Geschäftsbanken erschaffen dieses Geld praktisch aus dem Nichts. Gedeckt sei dieses Geld nur durch das Vertrauen der Bürger, so die Zentralbank…..” (hier)

Britischer Realismus

“…The Bank of England said rising equity markets don’t reflect the underlying economic situation and warned that investors may be underestimating risks in the financial system. Gains by equities since mid-2012 “in part reflected exceptionally accommodative monetary policies by many central banks,” the BOE’s Financial Policy Committee said today in London in the minutes of its March 19 meeting. “It was also consistent with a perception among some contacts that the most significant downside risks had attenuated. But market sentiment may be taking too rosy a view of the underlying stresses.” (Bloomberg)