Schlagwörter: börse

Dienstmädchen und ihre toxische Hausse

“….Wenn Boulevardmedien Börsenberichterstattung auf die Titelseite bringen, dann hat der Börsenzyklus seinen Höhepunkt überschritten. Oder, griffiger: Wenn „Bild“ Aktientipps ins Zentrum des Geschehens rückt, dann beginnt der Börsenhut zu brennen. Zuletzt war das 1999/2000 und 2007 so. „Dienstmädchenhausse“ hat man das in analogen Zeiten genannt. mehr hier

Die Warnung vor der Party auf den Märkten

“…..Was für ein Börsenjahr liegt hinter uns! Nachdem es im Dezember 2018 noch so richtig gerumst hatte, legten die Börsen weltweit 2019 zu. Wohl die wenigsten (ich definitiv nicht) hätten erwartet, dass 2019 fast alle 36 von der Deutschen Bank in ihrer jährlichen Studie betrachteten Anlageklassen im Plus liegen. Allerdings nachdem 2018 fast alle mit Verlust abschlossen haben. Ganz vorn liegt von den großen Börsen erneut die Wall Street (S&P 500 rund 23 Prozent im Plus) und auch der DAX hat sich trotz Konjunkturabschwächung und Autokrise fast ebenso gut geschlagen. mehr hier

Ein Crash wie 1929?

Buchtip: „Sturm an der Börse. Die Panik von 1907“

Wie kommt es zu einem Crash an den Aktien- und einer Panik an den Finanzmärkten? Über die Panik von 1907 haben Robert F. Bruner und Sean D. Carr 1 eine facettenreiche und streckenweise minutiöse Darstellung der Ereignisse und Hintergründe verfasst. Der spannend geschriebene Bericht um die Schlüsselfiguren im Finanzsektor New Yorks – inmitten J. P. Morgan – zeigt, wie ein Run auf Banken und andere Finanzinstitute entstand und vor allem, wie facettenreich Finanzkrisen sind. Konsequenterweise lautet die These, dass „es zu Finanzkrisen kommt, wenn viele Kräfte zusammenwirken; wenn auf den Finanzmärkten also sozusagen ein Sturm mit allem, was dazugehört, herrscht.“ weiter hier