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Deutschland, Österreich und das Ende des 500ers

Die Bundesbank hält dem 500-Euro-Schein länger die Treue als die meisten anderen Notenbanken im Euroraum. Noch bis einschließlich 26. April 2019 werden die Scheine bei der Bundesbank und der Österreichischen Nationalbank zu haben sein. Die anderen 17 nationalen Zentralbanken des Eurosystems werden die Ausgabe der lilafarbenen Banknote bereits am 26. Januar 2019 beenden. „Wir haben uns für diese längere Frist entschieden, weil die deutsche und die österreichische Notenbank netto die meisten 500-Euro-Banknoten in Umlauf bringen“, sagte Bundesbank-Vorstand Johannes Beermann. FAZ, hier

Euro-System knirscht: Das Billionen-Risiko der Bundesbank

“Auf rund 800 Mrd. € sind die Forderungen der Deutschen Bundesbank im System der Zentralbanken des Euro-Raums (Euro-System) im Januar gestiegen. Das ist der höchste je erreichte Wert. Für die Ausstände garantieren letztlich die deutschen Bürgerinnen und Bürger. Die Bundesbank rechnet sogar damit, dass die Forderungen weiter steigen, wie Vorstand Carl-Ludwig Thiele jüngst in einem Beitrag für das «Handelsblatt» schrieb…..” (weiter hier)

Bundesbank warnt vor “Zombie-Banken”

“Harsche Kritik ist die Bankbranche mittlerweile gewohnt. Doch die Spitze, die Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret gegen Deutschlands Geldhäuser losließ, hatte es selbst nach diesen Maßstäben in sich. Die Probleme des Sektors erinnerten ihn an jene der Dinosaurier – und die seien bekanntlich ausgestorben, sagte Dombret am Dienstagabend auf einer Veranstaltung der Bankwissenschaftlichen Gesellschaft in Wien. Vor allem eine Botschaft war dem früheren Bankmanager Dombret wichtig: „Die politische Stützung des Bankensektors muss endlich ein Ende haben – dies sehe ich bisher leider nur in beschränktem Maße.“ (weiter hier)

Bundesbank fordert Rente mit 69

“Die Bundesbank meldet sich in der Debatte um die Zukunft der gesetzlichen Rente zu Wort. Sie tut es nüchtern im Ton, aber klar in der Sache. Angesichts der aktuell guten Finanzlage dürften die grundlegenden Probleme der Rentenversicherung nicht in den Hintergrund treten, mahnen die Bundesbanker in ihrem Monatsbericht für August.Der gesetzlichen Rentenversicherung drohen langfristig Turbulenzen, sollte sich die Bundesregierung nicht zu einer weiteren Erhöhung des Renteneintrittsalters durchringen. “Längere Lebensarbeitszeit sollte nicht tabuisiert werden”, heißt es in dem Bundesbankbericht…..” (hier)