Schlagwörter: BURKAVERBOT

Schweizer Kanton verbietet Vollverschleierung

“Der Kanton St. Gallen verbietet das Burka-Tragen in der Öffentlichkeit. Die Stimmberechtigten sagten mit 73’830 zu 36’948 Stimmen deutlich Ja zur Vorlage. St. Gallen ist der zweite Kanton nach dem Tessin mit einem Burkaverbot. Die Stimmbeteiligung betrug 35,8 Prozent. Bestraft wird künftig, wer im öffentlichen Raum sein Gesicht verhüllt, sofern dies «die öffentliche Sicherheit oder den religiösen oder gesellschaftlichen Frieden bedroht oder gefährdet». Ob eine solche Bedrohung oder Gefährdung vorliegt, ist in jedem einzelnen Fall zu beurteilen…” (hier)

Auch Dänen verbieten Burka & Co.

Das dänische Parlament hat ein Verbot des islamischen Vollgesichtsschleiers an öffentlichen Orten verabschiedet. Das von Dänemarks Mitte-Rechts-Regierung auf den Weg gebrachte neue Gesetz, das auch von den Sozialdemokraten und der Dänischen Volkspartei unterstützt wird, wurde am 31. Mai mit 75 zu 30 Stimmen verabschiedet. weiter hier

Zeigt eure Gesichter her…

“Wer an öffentlichen Orten oder in öffentlichen Gebäuden seine Gesichtszüge durch Kleidung oder andere Gegenstände in einer Weise verhüllt oder verbirgt, dass sie nicht mehr erkennbar sind, begeht eine Verwaltungsübertretung und ist mit einer Geldstrafe bis zu 150 Euro zu bestrafen.” (Gilt in Österreich ab 1.10.2017 – und das ist gut so)

“Es gibt gute Gründe für ein Burkaverbot”

“……Ein Burkaverbot wäre Symbolpolitik, die in Österreich real kaum jemanden beträfe. Doch das ist noch ein Grund weniger, dagegen zu sein. Europa hat das Recht und die Pflicht, symbolisch klarzustellen, wo es die Grenzen der Toleranz gegen die Intoleranten zieht. Frankreich hat das 2011 getan und bei 150 Euro Strafe verboten, das Gesicht an öffentlichen Orten zu verhüllen. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte lehnte die Beschwerde einer Muslimin ab. Die Begründung: Für das Miteinander der Gesellschaft sei es unerlässlich, dem anderen ins Gesicht schauen zu können. Wer Werte der Aufklärung verteidigt, könnte dafür einen Preis zahlen. Vielleicht bleiben Touristinnen fern. Das muss es uns wert sein….” (hier)

Nein zum Burkaverbot

(RALPH SCHÖLLHAMMER) Vorweg: Der Autor dieser Zeilen ist kein Freund islamistischer Kleidungsvorschriften, welche in erster Linie einer Abschottung weiblicher Muslime vom Rest der Gesellschaft dienen. Ein Verbot jener Vorschriften geht aber am Kern des Problems vorbei und erschöpft sich in der Symptombekämpfung eines immer offener auftretenden Islamismus. Anstatt eines Verbotes Weiterlesen