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Neos: Liberale Drogenpolitik, ein Debakel

(ANDREAS TÖGEL)  Mehr haben sie nicht gebraucht, die „Neos“. Kaum haben sie ihre Forderung nach einer Legalisierung von Cannabis erhoben, da fällt auch schon eine geifernde Meute hauptberuflicher Meinungsmacher über sie her. Kaum einer davon beschäftigt sich mit der Idee selbst. Was für die Damen und Herren Journalisten ausschließlich zählt, ist die damit angeblich verbundene „Selbstbeschädigung“ der Partei. Voll Häme kommentieren sie, wie sehr die sich damit ins Abseits katapultiert habe, wie taktisch unklug es doch sei, eine derartige Forderung Weiterlesen

Drogen: Was wir uns reinziehen, geht den Staat nix an

(C.O.) Das war schon längst überfällig: am Sonntag haben die „Neos“ beschlossen, sich politisch für die Legalisierung von Haschisch einzusetzen; damit vertritt erstmals eine im Nationalrat vertretene Partei die Freigabe von Cannabis & Co. Es ist dies ein grundvernünftiger Standpunkt. Und zwar vor allem Weiterlesen

Warum Drogen legalisiert gehören

“….Die eigentliche Frage hinter der Frage nach der Legalität oder Illegalität von Drogen ist die, wessen Gesundheit eigentlich durch die potentielle Einnahme von Drogen gefährdet erscheint. Bist Du, als Eigentümer Deines Körpers, berechtigt, mit Deinem Körper zu tun und zu lassen, was Du möchtest? Ist Dein Körper wirklich Dein Eigentum? Besitzt Du die Verfügungsgewalt über Deinen Körper?…” (hier)

Innovativ: Budgetsanierung mittels Joint

“….Eine Entkriminalisierung von Cannabis könnte für Österreich ausgabenseitig im Vergleich mit den bisher angekündigten Massnahmen der Regierung die grösste einzelne Ersparnis für das Budget bringen, teilte der Österreichische Hanfverband am Donnerstag mit.
Basierend auf einer Studie der EU-Organisation EMCCDA (European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction) aus dem Jahr 2008 kostet die Kriminalisierung von Drogen rund 60 Euro pro Jahr und Einwohner. Hochgerechnet auf die 8,46 Millionen in Österreich lebenden Menschen ergibt sich hier ein potentielles Einsparungspotential von rund 507 Millionen Euro…..” (aus einer Pressemitteilung des “Österreichischen Hanfverbandes”)