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In der Tropenidylle des Hungers und des „ewigen Führers“

In der schütter besetzten Embraer-Maschine der Kenya Airways stochert eine bunte Reisegesellschaft in ihren silbernen Aluwarmhalteboxen mit Tortellini: Geschäftsleute, vereinzelte Exemplare der burundischen Jeunesse dorée in T-Shirts und Jeans, eine davon in unfassbar hohen Stöckelschuhen, dazwischen Bürokraten, eine deutsche Weltbank-Mitarbeiterin, ein paar Individualtouristen und eine Delegation der Caritas, angeführt von Präsident Michael Landau. Er hat österreichische Journalisten im Schlepptau, denen er in sechs Tagen Projekte in Burundi und Ruanda zeigen will. Reportage, hier

Mit dem Geld von der Caritas ins Puff

“Ein afghanischer Asylwerber, der im Wiener Donaupark über eine 24-Jährige hergefallen war, die sich im Bikini sonnte, wurde zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt……Von der Vorsitzenden auf sein Sexualleben angesprochen, erklärte der 25-Jährige, er sei ein Mal monatlich ins Bordell gegangen. Der Asylwerber hatte vor seiner Festnahme 600 Euro im Monat an Sozialunterstützung bezogen. Zusätzlich griff ihm die Caritas mit 200 Euro unter die Arme.” (hier)

„Barmherzigkeit schafft keinen Wohlstand“

“….Mit Caritas allein lässt sich in der Tat kein Wohlstand schaffen – hier helfen nur Unternehmertum und freie Märkte. Der Papst sieht nicht, dass Gewinnstreben an sich gut ist und in einer freien und rechtlich geordneten Marktwirtschaft Wohlstand für alle schafft…..” (Der katholische Priester und Professor für Philosophie an der Päpstlichen Universität Santa Croce in Rom, Martin Rhonheimer,  in der FAZ)

Mehr Wohlstand durch Asylsuchende?

(ADREAS TÖGEL)  Aus Sicht der österreichischen Caritas und des Roten Kreuzes, bedeuten die hier aufgenommen Asylsuchenden einen wirtschaftlichen Gewinn für das Land. Eine bei „Joanneum Research“ in Auftrag gegeben „Studie“ soll beweisen, dass Asylanten nicht nur diesen beiden Organisationen, die sich (neben anderen NGOs) mit der Elendsbewirtschaftung Weiterlesen

Warum die Armut nicht verschwinden darf

…..Nicht staatliche Organisationen wie die Caritas haben in dieser Frage eine ambivalente Position: Sie fordern mit avancierter antikapitalistischer Rhetorik (der neue Präsident, Michael Landau, agiert auf diesem Feld noch deutlich lustvoller als sein Vorgänger, Franz Küberl) mehr Sozialstaat, wissen aber, wie wichtig auch für sie der statistische Hauptsatz der Armutsdynamik ist: Die Zahl der Armen bleibt immer gleich. Angesichts der gelegentlich brutalen Wettbewerbskultur in diesem Sektor will wohl keiner der Erste sein, der wegen Erfolgs in der Armutsbekämpfung Mitarbeiter auf die Straße setzen muss…..” (hier)

Asylwerber: “Nach allen Reglen der PR-Kunst”

“In der Kunst-Uni betonten die Asylwerber nun, in Zukunft selbst für sich zu sprechen. Allein sind sie deswegen nicht. Im Hintergrund arbeitet eine Gruppe von (heimischen) Unterstützern auf Hochtouren, um das Asyldrama nach allen Regeln der PR-Kunst aufzubereiten. „Kein Kommentare zur Presse ohne Absprache“, steht auf Plakaten an der Wand. Auf einem ist ein Organigramm zu sehen: Eine Gruppe soll sich um die Verhandlungen mit der Uni kümmern, eine um die Strategie („Wie erreichen wir andere Flüchtlings-Communitys?“), eine andere soll den Jahrestag des Protests (am 24.11.) planen….” (“Presse“)