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Was wurde aigentlich aus Charlie Hebdo und der Redefreiheit?

Der 7. dieses Monats markierte zwei Jahre seit dem Tag, an dem zwei Männer mit Gewehren in die Büros der Satirezeitschrift Charlie Hebdo in Paris marschierten und zwölf Leute ermordeten. Dieser Zeitraum markiert daher auch den zweiten Jahrestag der Zeitspanne von etwa einer Stunde, in der sich ein Großteil der freien Welt als “Charlie” proklamierte und, durch das Gehen durch die Straßen, einer Schweigeminute, oder durch Wiederholung des Hashtags #JeSuisCharlie, der ganzen Welt zu zeigen versuchte, dass Freiheit nicht unterdrückt werden kann und dass die Feder mächtiger Weiterlesen

Charlie will nicht mehr Charlie sein

“Satirical magazine Charlie Hebdo has been accused of hypocrisy after it suspended a journalist who has received death threats for her articles attacking Islamic extremism.
Zineb El Rhazoui, 33, was called to a preliminary dismissal hearing to remind her of her ‘obligations’ towards the French weekly following ‘numerous incidents’.
The French-Moroccan columnist accused her employers of trying to ‘punish her’ for speaking out about the direction of the magazine four months after the jihadist attack which left 12 dead.” (hier)

Charlie-Hebdo-Denkmal schon wieder verwüstet

“….A shrine in memory of the 17 people killed in attacks by three Islamist gunmen in Paris last month has been vandalised, it emerged on Sunday.
It is the fourth time the makeshift memorial, consisting of flowers, notes and photographs, has been damaged in just two weeks, said Sabrina Deliry, head of a group called “17 Never Again”, which created the shrine in Place de la République in central Paris…..” (hier)

Die Stadt, die “Charlie Hebdo” verbietet

Leipzig ist eine besonders mutige Stadt. Ihr Ordnungsamt hat am 6.1. 2015 folgenden Bescheid erlassen: “Das Zeigen sogenannter Mohammed-Karriakturen sowie anderer den Islam …böswilllig verunglimpfender Plakate,Transparente, Banner oder anderer Kundgebungsmittel wird untersagt.” (hier) – Na bitte, mit ein bisschen Entschlossenheit und ein paar Kalaschnikows kann man den Ungläubigen ja doch Manieren beibringen!

Wir sind nicht Charlie

“….Dass Charlie Hebdo ein auf Papier gedrucktes Magazin ist, ist so ziemlich alles, was viele Printmedien, die jetzt „Wir sind Charlie“ titeln, mit ihm gemeinsam haben. Nein, wir sind nicht Charlie Hebdo. Unsere Kinder wurden am Vormittag des 7. Jänner nicht zu Waisen gemacht. Wir haben nicht seit Jahrzehnten alles für die Freiheit der Meinung, der Kunst und der Medien riskiert ­– ohne Kompromiss und ohne Rücksicht auf die Gefühle anderer oder schon gar auf unsere eigene Sicherheit. Wir sind nicht Charlie. Aber wir sollten vielleicht versuchen, mehr wie Charlie zu sein und die Freiheit, die wir so vehement für uns in Anspruch nehmen, auch tatsächlich nützen…” (hier)

“profil” , “Charlie Hebdo” und die Meinungsfreiheit

………Die Anhänger Mohammeds offensiv mit Satirischem zu verletzen – das tut man einfach nicht. So wenig wie man antisemitisch witzelt. Da mögen die „Charlies“ und „Titanics“ noch so aufklärerisch daherkommen und sich als Vorkämpfer der Meinungsfreiheit gerieren…..” (profil, 25.9.2012)