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“Wir erleben die größte Blase aller Zeiten”

“….Für mich ist China das größte Risiko. Wir haben dort die größte Blase der Weltwirtschaftsgeschichte. Momentan passt ein Bild sehr gut für die Märkte: Stellen Sie sich eine Villa vor, wir feiern da drin eine heiße Party. Das Problem ist: Die Villa liegt in San Francisco über der San-Andreas-Spalte. Wir kennen also das Problem, aber das ist noch kein Grund, die Party abzublasen. Wir sollten die Seismografen im Auge behalten. Und wenn die ausschlagen, dann heißt es: rennen!” (weiter hier)

Nachrichten aus der Irrenanstalt

“……Die „Aktuelle Kamera“ meldet, alles sei gut. Die Investoren wären nach den Ostertagen gestärkt in die Handelswoche gegangen. Sie konnten vier Tage lang Mut schöpfen… und Kraft… und die Zentralbanken neues Geld… Was sonst noch passierte…
Ach herrlich, diese Börsenwelt, die nur noch eine Richtung kennt. Bloß nicht dagegen halten, sagen Börsenhändler und wissen, dass dieses Spiel irgendwann endet, möglicherweise aber viel später.
Große Erfolge meldet die EZB. Sie hat ihr “Kaufziel” von 60 Milliarden Euro im März erreicht. Wir gratulieren aufs Allerschärfste….” (hier)

Die nächste Finanz-Blase platzt bestimmt

“Das EZB-Anleihenankaufsprogramm hat schon im Vorfeld gewaltige Inflation ausgelöst. Allerdings nur auf dem Anleihen- und Aktienmarkt. Man muss sich nur die schwindelerregenden Kursanstiege der europäischen Börsen anschauen. Mit fundamentalen Daten ist eine 40-prozentige Steigerung des deutschen Leitindex DAX seit vergangenem Oktober jedenfalls nicht zu erklären.
Das sieht jetzt schon sehr besorgniserregend aus, regt aber niemanden auf.” (hier)

EZB: Warnung vor einer Börsen-Blase

“Die Europäischen Zentralbank (EZB) warnt angesichts der Rekordjagd an den Börsen vor steigenden Risiken für die Finanzstabilität. Die Suche der Investoren nach Rendite könnte die „Möglichkeit eines scharfen und ungeordneten Abbaus der jüngsten Kapitalflüsse“ auslösen, hieß es in dem heute veröffentlichten Finanzstabilitätsbericht der Notenbank…” (hier) – darauf, dass diese Blase mit der Politik der Notenbanken zu tun haben könnte, weist die EZB überraschender Weise nicht hin.