Schlagwörter: Defizit

Budgetüberschuss – berechtigter, aber verfrühter Jubel

(Andreas Unterberger) Es ist eine Nachricht, welche die meisten Österreicher noch nie hören konnten: Im Vorjahr ist nicht nur die Höhe der Staatsverschuldung im Vergleich zur Wirtschaftsleistung signifikant gesunken (das hat es schon mehrmals gegeben), sondern auch ein echter Gesamtstaats-Überschuss erzielt worden. Das ist seit 44 Jahren immer wieder versprochen, aber nie geschafft worden. Die Politik ist diesmal gegenüber den meisten Lobbys und ihren Geldforderungen taub geblieben.

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Ein Budget mit Hausverstand

“….In Österreich ist die Schuldenquote währenddessen vor allem in den vergangenen zehn Jahren deutlich auf knapp 80 Prozent des Bruttoinlandsprodukts angestiegen. In Schweden liegt sie trotz der schweren Krisenjahre noch immer bei rund 40 Prozent. Zwischen 1995 und 2017 erreichten die Schweden immerhin zwölfmal einen gesamtstaatlichen Überschuss, in zehn Jahren gab es Defizite. Österreich verzeichnete während dieser gesamten Zeit ein durchgehendes Defizit.” (weiter hier)

Trump, Triumph eines Trottels?

(C.O.) Es gibt kaum eine Einschätzung, in der sich nahezu alle Medienmenschen Europas dermaßen einig sind wie jene, wonach Donald Trump, 45.Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, ein wirklicher Trottel ist. Darin sind Kommentatoren, Analytiker und sonstige Welterklärer quer über die ideologischen roten Linien hinweg Weiterlesen

“Der Spass muß sich jetzt aufhören”

“Man schätzt, dass kurzfristig nur zehn Prozent der Asylberechtigten auf dem Arbeitsmarkt untergebracht werden können. Der Rest wandert automatisch in die Mindestsicherung. Lasse ich diese beliebig zu, bekommt der Erste, der da ist, die Mindestsicherung, dann gibt es die halbe für den Partner, und die Kinder bekommen auch noch etwas. Da kommen relativ große Summen zusammen. Wieso soll ein Vater mit sieben Kindern dann noch arbeiten gehen?” (Finanzmimnister Schelling, hier)

EU: Schulden sind keinen Schulden

“EU-Wirtschafts- und -Währungskommissar Pierre Moscovici will sich dafür einsetzen, eine höhere Verschuldung von Mitgliedsstaaten aufgrund der aktuellen Flüchtlingskrise nicht als Verstoß gegen den Stabilitätspakt zu werten.
Vielmehr sollten die Kosten, die wegen der Flüchtlingskrise auf die EU-Mitgliedsländer zukommen, als besondere Investitionen verbucht und damit nicht auf die Schulden angerechnet werden, sagte Moscovici gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“. (ORF)

Brutal: Italien leidet unter Frau Merkels Spar-Diktat

“…..Italien ist  Spitze – im Geldausgeben. Es leistet sich die best-bezahlten Parlamentarier Europas, einen Präsidentensitz, der mehr kostet als der Buckingham Palace, und Regionalpolitiker, die Unterhosen, Lottoscheine oder Hochzeitsfeierlichkeiten ihrer Kinder aus Steuermitteln bezahlen…..” (hier)