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Schröder, Deripaska und die “zweifelhaften Geschäftsmethoden”

Weil der damalige Kanzler Gerhard Schröder 2005 den russischen Unternehmer Oleg Deripaska getroffen hat, herrscht in Deutschland nun Aufregung. Denn: der Bundesnachrichtendienst BND hatte dem Kanzler von dem Treffen abgeraten, wie heute der “Spiegel” berichtet. Ein Beamter des Berliner Kanzleramtes hat 2005 notiert: “Nach BND-Berichten gibt es Hinweise auf Verbindungen mit der Organisierten Kriminalität, die über das für Spitzenvertreter der russischen Wirtschaft ‘normale Maß zweifelhafter Geschäftsmethoden’ hinausgehen.” Verbindungen hat Deripaska auch nach Österreich: er hält über sein Investment-Vehikel Rasperia Trading Ltd 19,4 Prozent am Baukonzern Strabag des österreichischen Industriellen Hanspeter Haselsteiner.