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DNA-Test vor Familiennachzug?

“Aus keinem anderen Land ersuchen so viele Menschen (in der Schweiz, Anm.) Asyl wie aus Eritrea. Neuste Zahlen zeigen: 5730 befinden sich aktuell im Schweizer Asylprozess. Hinzu kommt: Eritreer stellen überdurchschnittlich viele Familiennachzugsanträge für minderjährige Kinder oder Ehepartner. Allein im ersten Halbjahr haben so 922 Angehörige Asyl erhalten.Die Leiterin des Migrationsdienstes des Kantons Bern, Iris Rivas, schlägt deshalb vor: «Aus Staaten, wo die Inhalte von «echten Zivilstandsurkunden» nicht eindeutig klar sind, sollten auch für den Familiennachzug nach dem Asylgesetz standardisierte DNA-Test durchgeführt werden,” berichtet die “Aargauer Zeitung”. – Jetzt malen wir uns lieber nicht den Aufschrei aus, der hierzulande losbräche, forderte jemand, derartige Maßnahmen als obligatorisch zu erklären.