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Dollar: Leitwährung unter Druck

(ANDREAS TÖGEL) Seit dem noch während des Zweiten Weltkriegs abgeschlossenen Abkommen von Bretton Woods fungiert bekanntlich der US-Dollar als weltweite Leitwährung. So gut wie Gold sollte er sein und die Basis des darauf zu errichtenden globalen Geldsystems bilden. Das gelbe Edelmetall kam als bis zum Ersten Weltkrieg dienender „Anker“ nämlich deshalb Weiterlesen

Bricht The Donald dem Euro das Genick?

“…….Trump hat die Nullzinspolitik (0,25% im Dollar) für staatlich gedrucktes Geld richtigerweise als Hauptursache der Finanzkrise identifiziert, den Vertrag mit Fed-Chefin Yellen wird er nicht verlängern. Schon 2017 könnten die US-Zinsen auf 1 bis 1,5% steigen, mittelfristig bis auf 2,5%. Das hätte ganz massive Konsequenzen: Erdrutschartig würden sich Tausende Milliarden Dollar Anlagekapital Weiterlesen

“Wir haben Heroin und Kokain ins Finanzsystem injiziert”

“…..Just two months ago, former Fed President Dick Fisher admitted that “The Fed front-loaded an enormous market rally in order to create a wealth effect.” Today he is back, taking a victory lap onthe 7th anniversary of the crisis lows by explaining, rather stunningly, to CNBC that “we injected cocaine and heroin into the system” to enable a wealth effect (that he admits did not work, despite its success in raising asset prices), and “now we are maintaining it with ritalin.” Fisher also confirmed his previous warning that “The Fed is a giant weapon that has no ammunition left.”  (hier)

Es war einmal ein harter Euro….

(C.O.)   “Als die Schweizerische Nationalbank im Jänner den fixen Wechselkurs des Franken zum Euro aufhob und dieser in der Folge über Nacht um sagenhafte 20 Prozent nach oben schoss, prophezeiten zahllose Ökonomen der Schweiz ein Desaster. Die superharte Währung würde die traditionell wichtige Exportindustrie des Landes abwürgen, weil sie nicht mehr konkurrenzfähig sei, Massenarbeitslosigkeit Weiterlesen

Neulich in der ökonomischen Irrenanstalt

“…..Wenn es eines letzten Beweises für eine völlig aus den Fugen geratene Finanzwelt bedurfte, so wurde dieser von der amerikanischen Notenbankchefin Janet Yellen im März eindrucksvoll erbracht. Auf ihre völlig sinnfreie Aussage, dass die Fed im Bezug auf die von ihr seit Mitte 2013 (!) dauerangekündigte Zinsanhebung nicht mehr „geduldig“, aber eben auch … nicht „ungeduldig“ sein werde, reagierte die Weltleitwährung US-Dollar binnen Sekunden mit einem 4%igen Ohnmachtsanfall („flash crash“), während die Aktienkurse zeitgleich neue Rekordhöhen erklommen….” (hier)