Schlagwörter: Drachme

Der Grexit ist zurück

“….Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, Befürworter eines griechischen Euro-Austritts, spricht schon wieder öffentlich darüber, und Euro-Gruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem warnt vor der Staatspleite Griechenlands. Regierungschef Alexis Tsipras aber zeigt sich unbeeindruckt: Griechenland werde “nicht einen Euro mehr sparen”, sagte er kurz vor dem Euro-Gruppen-Treffen am kommenden Montag…” (hier)

Varoufakis droht Hochverrats-Prozess

“……..Den griechischen Ex-Finanzminister könnte seine öffentliche Bestätigung bezüglich den Geheimplänen zum Aufbau eines parallelen Zahlungssystems teuer zu stehen kommen. Da er sich illegal Zugang zu den Steuerdaten der Griechen verschafft haben soll, um so ein neues Zahlungssystem aufbauen zu können, soll jetzt das Parlament insgesamt drei Anzeigen prüfen, berichtet “The Guardian”: Bildung einer kriminellen Vereinigung, Vernachlässigung der Amtspflichten und Hochverrat…” (hier)

Welche Karten haben die Griechen im Pleite-Poker?

“…Greece’s new government has been pondering how and when to default on the mountain of debt it has inherited, which now exceeds 175% of GDP. For some reason, this supposedly entails “leaving the eurozone,” and possibly introducing a new, independent floating currency, perhaps reviving the name “drachma.” But is this necessary? It is not necessary at all….” (Interessante Analyse, hier)

Ein klarer Fall von verschlepptem Konkurs

Griechenland wäre inzwischen schon lange über den Berg, wäre es im Frühjahr 2010 in Konkurs gegangen und (aus der Eurozone, Anm.) ausgetreten. Es wäre von seiner Schuldenlast weitgehend befreit worden und hätte mit einer abgewerteten Drachme seine Wettbewerbsfähigkeit wieder erreicht.” (Der deutsche Ökonom Hans-Werner Sinn)