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Drogen: Was wir uns reinziehen, geht den Staat nix an

(C.O.) Das war schon längst überfällig: am Sonntag haben die „Neos“ beschlossen, sich politisch für die Legalisierung von Haschisch einzusetzen; damit vertritt erstmals eine im Nationalrat vertretene Partei die Freigabe von Cannabis & Co. Es ist dies ein grundvernünftiger Standpunkt. Und zwar vor allem Weiterlesen

Lasst die Leute doch einfach kiffen!

“….Wir fragen uns: Bringt ein Drogenverbot etwas? Sind Drogenkonsumenten wirklich Kriminelle? Muss man sie mit dem Strafrecht verfolgen? Oder sind das Bereiche, die nicht strafbar sein sollten und um die man sich zwar kümmern muss, auch unter dem Aspekt des Kinder- und Jugendschutzes. Aber wo das Strafrecht außen vor bleiben sollte. Wir fragen uns, ob eine komplette Prohibition sinnvoll ist….” (André Schulz,Vorsitzender des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, hier )

Legalize it!

(C.O.) Würde ein Unternehmen jahrelang an einem unbrauchbaren Geschäftsmodell festhalten, das außer Verlusten nichts produziert, landeten dessen Eigentümer und Manager wohl entweder vor dem Konkursrichter oder dem Sachwalter. Doch genau diesem absurden Geschäftsmodell folgt seit Jahrzehnten die Drogenpolitik der meisten Staaten: Sie kostet enorm viel Geld, bewirkt genau nichts Weiterlesen

Warum Drogen legalisiert gehören

“….Die eigentliche Frage hinter der Frage nach der Legalität oder Illegalität von Drogen ist die, wessen Gesundheit eigentlich durch die potentielle Einnahme von Drogen gefährdet erscheint. Bist Du, als Eigentümer Deines Körpers, berechtigt, mit Deinem Körper zu tun und zu lassen, was Du möchtest? Ist Dein Körper wirklich Dein Eigentum? Besitzt Du die Verfügungsgewalt über Deinen Körper?…” (hier)

“Ein neuer Tiefpunkt europäischer Politik”

“….Mit der Einbeziehung illegaler und europaweit verfolgter Straftaten in die wirtschaftliche Wertschöpfung erreicht die europäische Politik einen neuen Tiefpunkt. Künftig wird es also volkswirtschaftlich sinnvoll sein, Drogendealer in ihrem Treiben gewähren zu lassen, rechtliche Barrieren für die Mafia abzubauen Weiterlesen

Jungsozialisten: “Kiffen für die Hypo”

“…..Mit einem ungewöhnlichen Lösungsansatz in Sachen Hypo Alpe Adria hat am Mittwoch die oberösterreichische Vorsitzende der Sozialistischen Jugend, Fiona Kaiser, aufhorchen lassen. Sie fordert angesichts des Hypo-Debakels die Legalisierung weicher Drogen. Unter dem Motto “Kiffen für die Hypo” erhofft sich Kaiser Steuereinnahmen aus dem Marihuana-Verkauf, die helfen könnten, das nötige Geld für die Krisenbank ins Budget zu spülen….” (hier)

Vor globaler Marihuana-Legalisierung?

“…..Die jüngsten Entwicklungen in den USA deuten auf einen für die kommenden Jahre bevorstehenden Paradigmenwechsel, welcher große Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben wird und zudem neue Möglichkeiten in der Medizin mit sich bringen könnte. Das Marihuana gilt nach wie vor als umstritten, nicht zuletzt auch wegen der jahrzehntelangen Propaganda und regelrechten Verteufelung dieses Wunderkrauts. Die Zeit ist überreif mit den Mythen endlich aufzuräumen, die wahren Gründe des Verbots aufzudecken sowie Vorteile aber auch mögliche Risiken einer Legalisierung von Cannabis aufzuzeigen…” (Ganz interessante Analyse hier)

Innovativ: Budgetsanierung mittels Joint

“….Eine Entkriminalisierung von Cannabis könnte für Österreich ausgabenseitig im Vergleich mit den bisher angekündigten Massnahmen der Regierung die grösste einzelne Ersparnis für das Budget bringen, teilte der Österreichische Hanfverband am Donnerstag mit.
Basierend auf einer Studie der EU-Organisation EMCCDA (European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction) aus dem Jahr 2008 kostet die Kriminalisierung von Drogen rund 60 Euro pro Jahr und Einwohner. Hochgerechnet auf die 8,46 Millionen in Österreich lebenden Menschen ergibt sich hier ein potentielles Einsparungspotential von rund 507 Millionen Euro…..” (aus einer Pressemitteilung des “Österreichischen Hanfverbandes”)