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Der Unsinn von der “Radikalisierung Österreichs”

(ANDREAS UNTERBERGER) Der ÖVP-Generalsekretär glaubt, aus dem Wahlergebnis der Präsidentenwahl eine „Radikalisierung“ herauslesen zu können. Der an fünfter Stelle landende Kandidat der (noch) größten Parlamentspartei meint sogar: „Es waren die Extreme gefragt.“ So kann man sich selbst belügen. Da stimmt schon eher – wenngleich auch nur zum kleineren Teil – die zweite Erklärungslinie, die sich in den Stellungnahmen von Rot und Schwarz zu ihrem Debakel bei der Präsidentenwahl Weiterlesen

Den Sozialismus in seinem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf

“…..Eine Obmann-Debatte schloss Wiens Bürgermeister Michael Häupl am Wahlabend aus. “Es wird keine personellen Konsequenzen geben”, sagt Häupl. Wie in der (Kurier-)Sonntag-Ausgabe berichtet, hat sich das SPÖ-Präsidium am Freitag vor der Wahl darauf festgelegt, dass niemand personelle Konsequenzen ziehen müsse, auch wenn die Wahl fatal danebengeht…..” (hier)

Ein Sommer in Griechenland

“….Am Zerrbild der deutsch-griechischen Beziehungen sind wir Journalisten nicht ganz unschuldig. Die griechische Boulevardpresse zielt mit diesen Primitivparolen auf Auflage und die so genannten intellektuellen linken Blätter malen Deutschland als den Hort des menschenverachtenden Neoliberalismus. Damit beten sie nichts anderes nach, als die deutsche Linke von Steinbrück bis Gysi vorplappert: Schuld an der griechischen Misere sind die Kapitalisten, die Banker, die Neoliberalen. Das ist dann einfacher zu ertragen, als die eigenen korrupten Politiker in Griechenland, als die Erkenntnis, dass eine rotgrüne Regierung in Deutschland aus Dummheit alle Leitplanken der Finanzwirtschaft abschaffte und sich durch Schuldenorgien in die Hände der Banker begab….” (Reportage auf “ef”)