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“Völlige Gleichheit ist eine schlechte Utopie”

“……Wenn die Einkommen ganz gleich verteilt sind, so wage ich zu behaupten, dass das zu weniger künstlerischen, kulturellen und wissenschaftlichen Spitzenleistungen beiträgt. Bei gleicher Verteilung hätte sich niemand einen Klimt leisten können. Klimt hat damals für ein Bild mindestens 10.000 Kronen verlangt. Das Jahreseinkommen eines Arbeiters lag bei 1000 Kronen….” (Der Historiker Roman Sandgruber, hier)

Eugen Freund, die Marie Antoinette der SPÖ

“Für Aufregung hat am Sonntag eine Aussage des SPÖ-Spitzenkandidaten für die EU-Wahl, Eugen Freund, zum Thema Arbeiter-Einkommen gesorgt. Freund hatte im “profil” den Durchschnittsverdienst von Arbeitern auf etwa 3000 Euro geschätzt, was für Verwunderung gesorgt hatte. Auf die Frage “Wie viel verdient ein Arbeiter im Durchschnitt?” meinte Freund: “Ich weiß es nicht – ungefähr 3000 Euro brutto?” Tatsächlich liege es bei 1000 Euro weniger, korrigierte ihn die Interviewerin. Netto liegt das Einkommen laut Statistik Austria bei 1616 Euro pro Monat….” (hier)

Das Ende einer Krise sieht anders aus…

32% der ÖsterreicherInnen und Österreicher geben an, derzeit weniger Geld zur Verfügung zu haben als noch im Vorjahr (2012: 28%). Nur 15% schätzen ihr verfügbares Geld höher ein (2012: 22%). Mit zunehmendem Alter schwindet der Prozentsatz jener Menschen, die mehr Geld zur Verfügung haben, deutlich. So sind es 30% der unter 30-Jährigen, 24% der 30- bis 39-Jährigen, 15% der 40- bis 49-Jährigen, 8% der 50- bis 59-Jährigen und 3% der über 60-Jährigen. Besonders stark ausgeprägt ist das Geldproblem bei den 50- bis 59-Jährigen sowie bei den über 60-Jährigen: In diesen Altersgruppen erklärten jeweils an die 38% der Befragten, heute weniger Geld verfügbar zu haben als noch im Vorjahr – bei der letzten Umfrage waren es je 31%. (mehr hier)