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Entebbe oder der moralische Niedergang des “Spiegel”

“………Klar. Entführer und Entführte, Geiselnehmer und Befreier, eine Demokratie und Terroristen, die sie bekämpfen, wer mag da schon Partei ergreifen. In der postfaktischen Moderne geht es nicht mehr um das Bemühen, den Unterschied zwischen „Gut und Böse, richtig oder falsch“ zu erkennen, sondern so zu tun als existiere er gar nicht. In der Filterblase von SPIEGEL-Online mag man das für „klug und aufklärerisch“ halten. Ich halte das für ein Zeichen von intellektueller und moralischer Verkommenheit.” (hier)

Wehrhaftigkeit: Als Deutschland noch von Israel lernte

“Bei der Befreiung der Geiseln einer Flugzeugentführung in Entebbe durch eine israelische Kommandoeinheit sammelte der deutsche Grenzschützer Ulrich Wegener für die Israelis in Uganda wichtige Informationen. Er wurde später als Vater der Anti-Terroreinheit „GSG-9“ und „Held von Mogadischu“ berühmt. Heute ist so ein Mann und so eine Haltung nicht mehr vorstellbar. Das zeigt auch ein geschichtsklitternder Film über Entebbe, der im Frühjahr ins Kino kommt. Eine Geschichte über demokratische Wehrhaftigkeit – und ihren Verlust./ mehr