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“ÖVP und SPÖ betreiben Substanzverzehr”

“Es ist der Genosse Trend, der beunruhigt. Dazu zählt der seit 2008 stete Verlust an Boden in allen internationalen Standort-Rankings. Dies ist die Folge einer zunehmend von der Substanz zehrenden Politik, wie die stagnierende F&E-Quote bestätigt. Kein Wunder, gilt doch seit dem Wiederaufleben der grossen Koalition von SPÖ und ÖVP im Jahr 2007 das Hauptaugenmerk konsumptiven Vorhaben. Die Verteilungsgerechtigkeit ist der oberste Massstab, Chancen- und Leistungsgerechtigkeit spielen nur noch Nebenrollen….” (Die heutige NZZ über Österreichs Hauptproblem)

Eine Troika für Österreich

(C.O.) So wenig die Produkte des Voest-Chefs Wolfgang Eder (Stahl), des OMV-Vorstehers Gerhard Roiss (Sprit) und des Erste-Generals Andreas Treichl (Finanzen) einander ähneln, so ähnlich sind die Ansichten der drei Herren über die Qualitäten der politischen Führungskräfte. “In anderen Ländern weiß man vorher, woran man ist. In Österreich greift man hingegen in bestehende Investitionen ein”, ärgerte sich dieser Tage der OMV-Chef angesichts einer rückwirkenden Steuererhöhung. “Wenn man die Kuh schlachtet, statt sie zu melken, Weiterlesen

Wer braucht in Österreich schon Unternehmen?

(A. UNTERBERGER) Die Erste Bank überlegt: Soll sie ihre Zentrale nach Prag verlegen? Es war nun der – sozialistische! – tschechische Staatspräsident Zeman, der diese Übersiedlungspläne offiziell durchsickern hat lassen. Dennoch nehmen hierzulande Medien und Parteien das noch immer nicht zur Kenntnis.
Dabei wissen Eingeweihte schon länger um diesbezügliche Überlegungen der Bank, Weiterlesen

Wie entstehen Krisen eigentlich?

(ANDREAS TÖGEL)  Anlässlich einer am 9. 4. im Rahmen der Serie „Wirtschaft Wissenschaft Unplugged“ auf dem Campus der Wiener Wirtschaftuniversität abgehaltenen Podiumsdiskussion, wurden Fragen der Krisenentstehung und –Bewältigung debattiert. Es diskutierten Prof. Josef Zechner (Bereiche Finance, Banking und Insurance an der WU) und Andreas Treichl, Weiterlesen

Der Bund und die Länder: “Das ist doch Irrsinn”

“….Die Hypo wäre auch ein Anlass gewesen klarzustellen, dass der Staat nicht mehr für ein Bundesland garantiert, das seine Zahlen nicht vorlegt. Da wird darüber gebrütet, wie man das Budget Maastricht-konform macht, und Österreich lässt seine Länder machen, was sie wollen, und garantiert für ihre Bonität? Das ist doch Irrsinn…..” (Erste-Chef Andreas Treichl)

Creditanstalt 1931 – Hypo Alpe Adria 2014 ?

Die “Bank of America” hat eine ausführliche Studie über die Lage der Hypo Alpe Adria (HAA) un die Auswirkungen auf die Finanzmärkte erstellt. Ganz interessante Lektüre: “The emerging crisis re: how to resolve Austria’s Hypo Alpe Adria (HAA) looks like it’s already one destined for the textbooks.
It has been rumbling around in our ‘bank peripheral vision’ for years as a problem child but now seems to be coming to a head because of what appears to be increased political pressure for a solution that potentially involves the imposition of senior bondholder losses in the mix. As such, we need to look at it to see what read-across, if any, there is to other European banks, Weiterlesen

Nix als raus aus den Fängen des Staates…

(GEORG VETTER) Anfang August 2013 zahlt die ERSTE Bank das im Jahr 2009 aufgenommene Partizipationskapital in der Höhe von EUR 1,76 Mrd vorzeitig zurück. Hievon entfallen EUR 1,2 Mrd auf die Republik Österreich, der Rest an Private. Partizipationskapital ist bekanntlich jene amorphe Beteiligungsform, die die Verwaltungsrechte der Aktie ausschließt und vom Kapitalmarkt daher Weiterlesen