Schlagwörter: EU-Wahl

Europa: Was kümmern uns schon die Wähler?

“…Zwar werden es die Mehrheitsverhältnisse im EU-Parlament unmöglich machen, dass es ganz einfach so wie bisher weitergehen kann. Denn zum ersten Mal in der Geschichte der EU und all ihrer Vorgänger wird es wohl keine gemeinsame “GroKo”-Mehrheit für Schwarz und Rot geben. Aber man will dennoch so weitermachen wie bisher. Durch dick und dünn. Immer mehr Exponenten dieser beiden Lager machen inzwischen auch ungeschminkt deutlich, wie das gehen soll: Je mehr sich die Wähler nach rechts bewegen, umso mehr wird die De-Facto-Koalition nach – links erweitert. Keinesfalls nach rechts. mehr hier

Die Freund-Strategie der SPÖ

(WERNER REICHEL) Vom ORF-Nachrichtensprecher zum SPÖ-Politiker. Keine ungewöhnliche Karriere. Eugen Freunds ist nicht der erste Prominente, der vom Staatsfunk in die rote Parteizentrale wechselt. Der personelle Austausch zwischen Küniglberg und Löwelstraße ist seit jeher rege – in beide Richtungen. Eine schlechte alte österreichische Tradition. Die Liste jener, die für die SPÖ und für den ORF tätig waren und sind, ist lang: Karl Amon, Josef Broukal, Heinrich Keller, Johannes Kunz, Andreas Rudas, Alexander Wrabetz, Gerhard Zeiler oder Helmut Zilk, um nur die bekanntesten Namen zu nennen. Weiterlesen

Sag zum Abschied leise 250.000.-

“…..In der aktuellen Ausgabe berichtet „TV-Media“ wiederum, dass Freund zuletzt beim ORF ein Jahresgehalt von knapp weniger als 120.000 Euro bezogen habe. Zudem soll er vom öffentlich-rechtlichen Unternehmen zum Abschied 250.000 Euro – 25 Monatsgehälter als Abfertigung sowie Urlaubsauszahlung – erhalten haben…” (hier)

Unter Genossen

Nachdem Eugen Freund, der SP-Spitzenkandidat zur EU-Wahl seine Ahnungslosigkeit über die Lebensbedingungen seiner Wähler öffentlich gemacht hat, eilen ihm seine Genossen zu Hilfe. “An Freunds Fähigkeiten wollte am Montag auch der burgenländische Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ)  nicht zweifeln. Offenbar verdiene man im Umfeld des Ex-Moderators so viel und er habe gedacht, das sei überall so, meinte Niessl.” (“Presse”) – Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr.