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Die EU in Geiselhaft der Grünen

(ANDREAS UNTERBERGER) Zwar haben sie bei europäischen Wahlen noch nie die Zehn-Prozent-Grenze erreicht (in Österreich als einsamer Ausreißer sind sie zuletzt allerdings auf 14 Prozent gekommen). Aber am Wählerwillen vorbei haben die Grünen hinter den Kulissen der EU-Kommission schon viel mehr Einfluss bekommen als ihnen eigentlich zusteht. Fast so, als ob sie die absolute Mehrheit hätten. Das wird nicht nur durch ihren massiven Einfluss auf die Programmatik der schwarzen und roten (aber zum Teil auch der populistischen) Parteien deutlicher denn je. Das zeigt sich für die Österreicher jetzt auch durch die schockierende “Experten”-Nominierung der neuen Kommission besonders provozierend. mehr hier

Der weltweite Aufstand gegen die Experten

“The last crisis [2008] hasn’t ended yet because they just delayed it. [Barack] Obama is an actor. He looks good, he raises good children, he is respectable. But he didn’t fix the economic system, he put novocaine [local anaesthetic] in the system. He delayed the problem by working with the bankers whom he should have prosecuted. And now we have double the deficit, adjusted for GDP, to create six million jobs, with a massive debt and the system isn’t cured. We retained zero interest rates, and that hasn’t helped. Basically we shifted the problem from the private corporates to the government in the U.S. So, the system remains very fragile.” (Nassim Nicholas Taleb, hier)

Wenn Experten schwer daneben liegen….

“Auch heuer liegen Ökonomen von Großbanken mit ihren im Herbst 2015 in Alpbach vorgestellten Zins- und Währungsprognosen wieder ziemlich daneben. Sowohl was die Entwicklung der Zinsen als auch der wichtigsten Währungen und des Ölpreises betrifft, errieten sie meistens nicht einmal den richtigen Trend, ergab die Überprüfung der Alpbacher Zins- und Währungsprognose vom Oktober 2015…..” (Details hier)