Schlagwörter: Exporte

Wem nützt Deutschlands Export-Muskel wirklich?

“Seit mehreren Jahren herrscht unter Ökonomen und Politikern ein Glaubenskrieg um den Sinn und Unsinn der deutschen Handelsüberschüsse. Für die eine Seite sind sie Ausdruck einer beneidenswert wettbewerbsfähigen und gesunden Volkswirtschaft. Die Welt reisst sich um die Exportgüter Deutschlands. Für die andere Seite ist der hohe Leistungsbilanzüberschuss vielmehr Ausdruck einer Nachfrageschwäche im Inland. Wer hat recht?” (Guter Überblick, hier)

Die Verbrechen der deutschen Export-Nazis

“……Man hat düstere Bilder vor Augen. Deutsche Export-Nazis zwingen mit vorgehaltener Flinte arglose Ausländer zum Kauf deutscher Waren. Kauf den BMW, Schurke, oder es wird dir schlecht ergehen! So stellen sich offenbar immer noch viele den weltweiten Handel vor. Dabei wird die Flinte vermutlich eher denen vorgehalten, die im asiatischen Raum diejenigen elektronischen Gadgets zusammenbasteln, mit denen sich der besorgte Mensch von heute so gerne im Café vor seinem Tässchen Bio-Latte niederlässt. Sollte jemandem im Ausland der schreckliche Absatz deutscher Produkte zuviel werden, dann gibt es ein einfaches Gegenmittel. Man muss nur Produkte aus anderen Ländern kaufen….” (hier)

Müssen sich deutsche Unternehmen für ihre Erfolge schämen?

“…..Monat für Monat übertreffen die deutschen Exporte in zweistelliger Milliardenhöhe die Importe. Dies veranlasst das amerikanische Finanzministerium, die französische IWF-Präsidentin, diverse so genannte Chefökonomen und einige sonstige internationale Institutionen, Deutschland an den Pranger zu stellen und sogar mit Bestrafung in Form von Bußgeldern in Milliardenhöhe zu drohen. Was ist geschehen, warum stürzen die deutschen Exporte scheinbar den Rest der Welt in Armut, Deflation, Inflation und Arbeitslosigkeit? Müssen sich die deutschen Unternehmen also schämen, dass man in anderen Ländern deutsche Autos und Maschinen liebt? Sind Leistungsbilanzüberschüsse nicht das Ergebnis individueller freier Entscheidungen souveräner Marktteilnehmer?..”(hier)

Exportieren statt lamentieren!

“……Die strukturschwachen Kernländer der Euro-Zone sollten am Montag eine wichtige Lektion gelernt haben: Es ist auch in konjunkturell unsicheren Zeiten möglich, viel zu exportieren. Der Euro-Partner Deutschland hat es vorgemacht, seine Exportbranche hat laut neusten statistischen Daten im Juli erstmals die Umsatzmarke von 100 Mrd. € in einem einzelnen Monat geknackt….” (NZZ)

Immer diese Deutschen…

(ANDREAS TÖGEL) 1870/71 führen die ruchlosen Teutonen Krieg gegen Frankreich, das von einem (20 Jahre zuvor an die Macht geputschten) Friedensengel regiert wird; 1900 tönt der Kaiser anlässlich der Verabschiedung des Expeditionskorps zur Niederschlagung des Boxeraufstands in China: „Pardon wird nicht gegeben! Gefangene werden nicht gemacht!“ Hunnen! 1914 stürzen die Deutschen – wie immer ohne jeden Anlass – die Alte Welt in eine katastrophale zweite Auflage des Dreißigjährigen Krieges. Kaum sind sie dafür mit Gebietsverlusten, Massenvertreibungen und Plünderungen gebührend bestraft, düpieren sie die Welt Weiterlesen