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Die Stunde der Wahrheit naht

“….(C.O.) Einen schmerzfreien Weg, die nächste Rezession zu heilen, wird es diesmal nicht geben. Seit dem großen Crash von 2008 wurden die fundamentalen Ursachen der wirtschaftlichen Verwerfungen nicht gelöst, sondern bloß mit enormen Mengen frisch gedruckten Geldes zugekleistert und mit noch immer mehr Schulden verdeckt. Die Stunde der Wahrheit lässt sich solcherart hinausschieben – aber verhindern wird sie sich nicht lassen.” mehr hier

Euroland, ein schwacher Riese

“…. Das Defizit der USA im Warenverkehr mit der EU hat sich in den vergangenen zehn Jahren um 80% erhöht. Das erinnert an die prekäre Situation Chinas im Verhältnis mit den USA. Weniger bekannt ist: Die Eurozone ist wie die Volksrepublik auch einer der wichtigsten Gläubiger der USA. Vergangenes Jahr hat sie diesbezüglich sogar China den Rang abgelaufen” mehr hier

Klimawandel und Schuldenkrise

Der Kampf gegen den Klimawandel bietet den idealen Ansatz für Notenbanken, Staaten direkt zu finanzieren, um so das ökonomische Problem von Stagnation und Überschuldung zu lösen. Nun hat die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) eine neue Studie veröffentlicht, die sich mit den Folgen des Klimawandels für das Finanzsystem und die Rolle der Notenbanken beschäftigt. In dem sehr lesenswerten Paper werden die besonderen Risiken des Klimawandels – aber auch der Maßnahmen dagegen – für das Finanzsystem intensiv beleuchtet. mehr hier

Warum Zentralbanken die Finger von Klimapoltik lassen sollten

“…Die Forderung nach grünen Anlagen führt so mit grosser Wahrscheinlichkeit zu mehr Bürokratie, aber mit geringer Wahrscheinlichkeit zu mehr Klimaschutz. Die meisten Wertpapiere lassen sich weder eindeutig als klimafreundlich noch als eindeutig klimaschädlich einstufen. Unterteilungen des Anlageuniversums in «grün» und «nicht grün» werden der Realität nicht gerecht. Also sollten sich Zentralbanken bei ihrer Anlagepolitik auch nicht an solchen Unterteilungen orientieren. mehr hier

Vom Klimanotstand zum Intelligenznotstand

(C.O.) Bisher haben wir ja eigentlich geglaubt, es sei die wichtigste Aufgabe einer Notenbank – wie etwa der Europäischen Zentralbank -, den Geldwert stabil zu halten und damit eine wichtige Voraussetzung für eine funktionierende Ökonomie zu schaffen. Doch der neuen EZB-Präsidentin Christine Lagarde verdanken wir die doch eher erstaunliche Erkenntnis, dass neuerdings auch die Regulierung der Lufttemperatur dieses Planeten in die Kompetenzen der Zentralbank fällt. mehr hier

Die Enteignung der Sparer schreitet munter voran

(ANDREAS TÖGEL) Also sprach Christine Lagarde die neue Chefin der EZB, deren Unterschrift künftig die Geldscheine der europäischen Esperantowährung zieren wird: „Es gibt eine Grenze, wie weit und wie tief man in den negativen Bereich vordringen kann. Ja, es gibt bei allem einen Boden, aber den haben wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht erreicht.“ Sie meinte das Zinsniveau, das nach ihrer leider schwerwiegenden Meinung noch nicht tief genug im Negativbereich liegt. Sie ist demnach wild entschlossen, den von ihrem Vorgänger Mario Draghi eingeschlagenen Kurs zur Enteignung der Sparer zügig fortzusetzen. mehr hier

Eine lehrreiche Lektion über Geld

“…..Kürzlich – ich hatte mir gerade die Liveübertragung einer EZB-Pressekonferenz im Internet angeschaut – stand ich mit einer Tasse Kaffee auf meiner Terrasse und blickte hinunter auf meinen Heimatort. EZB-Präsident Mario Draghi hatte einmal mehr darauf hingewiesen, die Inflation im Euroraum sei zu niedrig und deshalb sollten die Anleihekäufe wieder aufgenommen werden. mehr hier