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Zerstörerische Negativ-Zinsen

“…Now, with both the departing and next leadership of the ECB advocating for negative interest rates, we should fear for the future of Europe. The banking sector of Europe is already weak, but likely to get weaker due to the approaching recession. European economic turmoil will likely be exacerbated by significant numbers of zombie companies unable to cope with the recession, and the malign incentives associated with negative interest rate structures. All this, because central banks, and especially the ECB, are unable to admit that their monetary policy experiment has failed. They have become a massive liability for the global economy. If central bankers cannot admit their failures, and “face the music”, it’s time for them to go.” mehr hier

EZB: Draghis letzter Wille

“……Unzweifelhaft ist, dass heftig darüber nachgedacht wird, wie man Zinsen noch tiefer in den negativen Bereich drücken kann, ohne, dass die Sparer aus dem System flüchten können. Da dies nicht genügen würde, wird parallel der nächste große Schritt vorbereitet: die direkte Finanzierung von Staaten durch die Notenbanken. Vermutlich begründet mit dem dringenden Kampf gegen den Klimawandel. Nur konsequent. Wir haben uns über Jahrzehnte in eine Sackgasse manövriert. Jetzt beginnt das Endspiel. Ausgang offen, aber der Verlierer steht fest: der Sparer.” mehr hier

Mario Draghi: Das Plädoyer der Verteidigung

“…… Der scheidende Chef der Europäischen Zentralbank Mario Draghi wollte, angesichts der weltweiten Finanzkrise 2009 und den anschliessenden Eurokrisen, den Staatenlenkern mit seinen Interventionen Zeit verschaffen, sich tragfähige Lösungen auszudenken. Die Politiker und Regierenden taten allerdings nichts, ausser, die Gelegenheit zu benützen, sich schamlos und sinnlos mit Krediten zu bedienen./ mehr

Wie die EZB Währungskurse manipuliert

“…..Wenn die EZB mit Verve verneint, dass sie Wechselkurspolitik betreibt, so hat sie sicherlich auch die Gefahr der Mandatsüberschreitung vor Augen. Dennoch betreibt sie faktisch eine Beggar-thy-Neighbour-Politik zulasten der Konjunktur der Handelspartner, ähnlich wie es bei den wettbewerblichen Abwertungen während der Dreissigerjahre der Fall war….” (H.W. Sinn, hier)

EZB: “Ein Woodstock der Unseriosität”

“….Mit den jüngsten Beschlüssen der EZB feiert die europäische Finanzwelt ein Woodstock der Unseriosität: Wenn Christine Lagarde am 1. November ihren Job als EZB-Präsidentin antritt, kann sie unverzüglich auf Shopping-Tour gehen – für 20 Milliarden Euro im Monat. Mit Geld, das im Computer erschaffen wurde, darf sie Anleihen von Staaten und Firmen kaufen. Das neue Aufkaufprogramm ist zeitlich nicht limitiert. Der scheidende EZB-Chef Mario Draghi übergibt Lagarde die Platinum Card, unlimited Edition.” (Gabor Steingart, “Morning Briefing”)