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Sparer enteignet, Budget saniert

Nach Berechnungen der Comdirect Bank und des Finanzdienstleisters Barkow Consulting haben deutsche Sparer allein im ersten Halbjahr 2018 aufgrund der Nullzinspolitik 17 Milliarden Euro verloren – mehr, als der Bund 2017 Schulden abgebaut hat. Während sich die Politiker im Erfolg ihrer „Schwarzen Null“ sonnen, stehen die Bürger auf der Verliererseite. Sie befinden sich in der Gläubiger-Position, sofern sie Ersparnisse besitzen. Ihre Sparkonten, Rentenfonds und Lebensversicherungen werfen immer weniger ab. weiter hier

Italien: Sargnagel des Eurosystems – und „erfolgreich“ durch Erpressung?

(ANDREAS TÖGEL) Kundige Analysten wie Hans-Werner Sinn, ehemaliger Chef des Münchner ifo-Instituts und Kritiker des Euro, sowie der an der Donau-Universität Krems unterrichtende Ökonom Gottfried Haber, warnen seit geraumer Zeit vor den Gefahren, die dem Eurosystem durch die Verschuldung Italiens drohen. Das schöne Land trägt mittlerweile eine Schuldenlast von 133 Prozent des BIP – das ist eine Summe, Weiterlesen

Dem Euro droht ein “Armageddon”

Kredite im Volumen von einer Billionen Euro hat Deutschland ohne Legitimation des Bundestages über die Bundesbank via dem Target 2 Vehikel insbesondere an Italien und Spanien vergeben. Zerbricht die EU, so ist das Geld weg und die deutschen Sparer und Rentner müssen dafür büßen. Der Euro ist eine staatliche Zwangswährung, die ohne die seit 2008 andauernden sozialistischen Rettungsmaßnahmen, längst zerbrochen wäre. weiter hier

Wie Zentralbanken von unten nach oben umverteilen

Back in August, Bloomberg interviewed Karen Petrou about her research on quantitative easing and the Fed’s policies since the 2008 financial crisis. What she has discovered has not been encouraging for people who aren’t already high-income, and in recent research presented to the New York Fed, she concluded Post-crisis monetary and regulatory policy had an unintended but nonetheless dramatic impact on the income and wealth divides.”  weiter hier

Wie die Eurozone zerbrechen wird

The Eurozone has been built on quicksand. The examples of more than 200 former currency unions suggests rather vividly that a currency union needs to be either backed by a political union or it needs to have an exit option. The eurozone, markedly, has neither. It was erroneously assumed that when countries join the European Monetary Union (EMU), their economies would start to converge.  This means that it was thought that the poorer countries would start to catch-up to the richer ones in well-being and, e.g., productivity. That never materialized. The convergence that was observable during the first years of the euro halted after the financial crisis hit weiterlesen hier

Geldpolitik: Erinnerungen an die UdSSR

Der Wachwechsel bei der Federal Reserve – das Ende der Amtszeit von Janet Yellen und der Beginn der Ära Jerome Powell – hat Erinnerungen in mir auferstehen lassen, wie es war, in der ehemaligen Sowjetunion aufzuwachsen. Damals hatte unser örtliches Lebensmittelgeschäft zwei Sorten von Zucker: Der billigere kostete 96 Kopeken Weiterlesen