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Die Doppelbödigkeit der Linken

(A. UNTERBERGER) Jene Partei, die in ihrer Propaganda ständig “Gerechtigkeit!” schreit, ist ebenso wie ihre grünen und medialen Verbündeten zum Inbegriff der Ungerechtigkeit und Doppelbödigkeit geworden. Das Messen mit ungleichem Maß, das Ignorieren von eindeutigen Delikten auf der linken Seite und das gleichzeitige Aufblasen lächerlicher Nichtigkeiten auf der anderen Seite ist geradezu zum gemeinsamen Nenner aller Linken geworden. Das zeigt eine ganze Reihe konkreter Beispiele: hier

Zum Nationalfeiertag

“…..Denn in Wien, da gibt es die Stefanie Sargnagel und den Robert Misik und den Falter und das Tatblatt und den Standard und die Futurezone und man hört FM4 und niemand rückt am Sonntag in Tracht aus, um mit dem Gewehr zur Blasmusik in die Luft zu schiessen. Wien ist wie Berlin, nur halt auf österreichisch und der Kaffee ist besser, und Wien steht für Österreich auch genau so, wie Berlin für Deutschland steht: Überhaupt nicht nämlich, Weiterlesen

Panama Papers: Der ORF im Schnappatmungs-Modus

(CHRISTIAN ORTNER) Seit der Veröffentlichung von in Panama entwendeten Firmenunterlagen wissen wir nun also, dass russische Oligarchen, ein paar B-Liga-Politiker sowie einige Fußballfunktionäre über mittelamerikanische Briefkastenfirmen, dubiose Konten und anrüchige gesellschaftsrechtliche Konstruktionen verfügen und Banken dabei manchmal behilflich waren. Der Name Putin kommt zwar nicht vor, aber der eines engen Freundes. So eine Überraschung auch.

Darüber, ob der Schnappatmungsmodus, in dem nicht nur der ORF seit Tagen über die panamaische Causa berichtet, dem Neuigkeitswert Weiterlesen

Die Sparer sind unser Unglück!

(C.O.) Darüber, was die Finanzkrise verursacht hat, gibt es bekanntlich unterschiedliche Ansichten. Eine  wirklich neue und originelle Theorie steuert im “Falter” dessen Herausgeber Armin Thurnher bei: “An der Finanzkrise mit Sparen herumzudoktern heisst, sie mit dem zu bekämpfen, was sie verursacht hat….” Dass also übermäßige Sparsamkeit den Crash von 2008 ff. verursacht hat – das hat schon was. Aber Thurnher spinnt den Gedanken konsequent weiter: “Spare in der Not, dann hast Du niemals Zeit, denkt der Weise Spindi (Finanzminister Spindelegger, Anm.)  und spart die staatliche Industrieholding ÖIAG kaputt…”. Der mangelt es zwar jetzt nicht wirklich an Kohle, aber man soll ja bekanntlich nicht Faktenhubern. Hauptsache, die schreckliche Sparerei hört auf. Und das ist angesichts der jüngst publizierten, höchsten Staatsschuld seit die Republik Österreich existiert, ja mehr als notwendig.

Ökonom Sedlacek : “Schulden bringen Sie um!”

“…….Schulden haben Europa beinahe zerstört. Manche Leute sagen, das schwache Wachstum ist schuld. Aber das stimmt doch nicht. Schwaches Wachstum bringt sie nicht um. Wenn Ihr Einkommen nächstes Jahr nur um 0,5 Prozent steigt, bringt Sie das nicht um. Schulden bringen Sie um. Die jetzige Krise entfaltete sich ja nicht so sehr wegen schwachen Wachstum, sondern weil man in einer Phase ordentlichen Wachstums an die Schuldenmauer gerast ist – mit voller Geschwindigkeit. Das Problem unserer Ökonomie ist nicht so sehr Depression, sondern dass sie manisch-depressiv ist. Die Manias sind viel gefährlicher als die Depressionen….” (Der tschechische Starökonom Thomas Sedlacek im “Falter”)