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Kein „Exit“ aus der geldpolitischen Geisterfahrt

Obwohl die historisch beispiellose Geldpolitik der Notenbanken nur „vorübergehend“ sein sollte, beweisen die ihren „Exit“ immer wieder hinausschiebenden Fed und EZB, dass es keinen „Exit“ aus ihrer geldpolitischen Geisterfahrt mehr geben kann. Ein Konjunkturabschwung wird die „Währungs(verfalls)hüter“ zwingen, ihre inflationäre, marktmanipulierende und die Wirtschaft immer schwerer schädigende Geldpolitik abermals zu intensivieren. mehr hier

EZB: Draghis schwerer Fehler

Ein Chaos-Brexit, der Haushaltskonflikt mit Italien außer Kontrolle und zugleich eskaliert der US-Handelsstreit. Sollte dieses Schreckens-Szenario 2019 tatsächlich eintreten, wären die Notenbanken dies- und jenseits des Atlantiks gefordert wie seit der weltweiten Finanzkrise vor zehn Jahren nicht mehr. Die Federal Reserve in den USA ist für so einen Härtefall weit besser gerüstet als die EZB: “Auf den ersten Blick ist klar, Weiterlesen

Ein prominenter Ex-Notenbank-Chef packt aus

Paul Volcker, der Zigarren rauchende FED-Chairman a.D. erhebt sich nicht nur buchstäblich, er ist über 2 Meter groß, sondern auch bildlich über seine Nachfolger. Volcker war der letzte Chairman, der dem amerikanischen Sparer noch einen ordentlichen Zins zugestehen wollte. Der letzte Chairman, der noch eine sinngemäße Unabhängigkeit von der Politik demonstrierte, als er sich sowohl mit Präsident Carter, als auch mit Reagan anlegte. Der letzte Chairman, der die Inflation wirklich hasste Weiterlesen

Die Folgen der Zins-Manipulationen

Die amerikanischen Zinsen steigen kontinuierlich, vor allem weil erwartet wird, dass die US Federal Reserve (Fed) ihren Leitzins in den nächsten Quartalen weiter erhöhen wird. Die Federal Funds Rate befindet sich derzeit in einer Bandbreite von 2,00 bis 2,25 Prozent, und die Rendite der 10-jährigen US Staatsanleihen ist kürzlich auf deutlich über 3 Prozent angestiegen. Weiter steigende Zinsen dürften weitreichende Konsequenzen für die Wirtschaft haben, vor allem auch für die Kapitalmärkte. weiter hier

Wie Zentralbanken von unten nach oben umverteilen

Back in August, Bloomberg interviewed Karen Petrou about her research on quantitative easing and the Fed’s policies since the 2008 financial crisis. What she has discovered has not been encouraging for people who aren’t already high-income, and in recent research presented to the New York Fed, she concluded Post-crisis monetary and regulatory policy had an unintended but nonetheless dramatic impact on the income and wealth divides.”  weiter hier

Geldpolitik: Erinnerungen an die UdSSR

Der Wachwechsel bei der Federal Reserve – das Ende der Amtszeit von Janet Yellen und der Beginn der Ära Jerome Powell – hat Erinnerungen in mir auferstehen lassen, wie es war, in der ehemaligen Sowjetunion aufzuwachsen. Damals hatte unser örtliches Lebensmittelgeschäft zwei Sorten von Zucker: Der billigere kostete 96 Kopeken Weiterlesen

Das Russland-Rätsel

Die Verblüffung in der Fachwelt ist im Moment groß. Gewiss, man hatte bemerkt, dass da im April und Mai Bewegung in den Markt für US-amerikanische Staatsanleihen gekommen war und die Renditen zehnjähriger Anleihen von 2,7 auf 3,1 Prozent hochschnellten. Aber man hatte eine wichtige Ursache dafür nicht eindeutig zu erklären vermocht. Bis Mittwoch. Da gab das US-Finanzministerium die aktuellsten Daten zu ausländischen Eigentümern von US-Staatsanleihen bekannt.weiter hier

Alles Bestens, theoretisch

Seit dem Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2008 haben die internationalen Notenbanken die Zinsen auf den tiefsten Stand seit 5.000 Jahren abgesenkt, und finanzieren die inzwischen weltweit exponentiell wachsenden Schuldenberge auch noch per Inflationspolitik…weiter hier

Geld aus Luft, ganz schön teuer

(ANDREAS TÖGEL) „Mich interessiert nicht, wer die Gesetze macht, so lange ich das Geld kontrolliere.“ Dieses ebenso berühmte, wie denkwürdige Zitat des Bankiers Amschel Meyer Rothschild, bringt auf den Punkt, was sich leider nur den wenigsten Zeitgenossen erschließt. Wer das Geldsystem beherrscht, verfügt auch über die politische Herrschaft, oder besser: er steht über dieser. Die Aktivitäten der Europäischen Zentralbank EZB, Weiterlesen