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Nein, das ist kein Fake…

Gefunden auf “OE24“, der Website der Tageszeitung “Österreich”:  “Schon eine Stunde nach seinem Rücktritt, bevor er noch mit seinen Ministern und seiner Partei gesprochen hatte, wählte Werner Faymann die Telefonnummer von ÖSTERREICH-Herausgeber Wolfgang Fellner, der gerade in Los Angeles ist. Es war halb fünf Uhr früh in Los Angeles, als Faymann dem ÖSTERREICH-Herausgeber ein erstes kurzes Interview zu seinem Rücktritt gab.

Faymann: Herr Fellner, ich wollte Ihnen nur als einem der Ersten auch persönlich sagen, dass ich heute zurück getreten bin und warum – und wie’s jetzt weitergehen soll.

ÖSTERREICH: Warum dieser plötzliche Rücktritt, Herr Bundeskanzler. Sie haben am Wochenende ja noch gesagt, Sie werden um Ihren Verbleib als SPÖ-Chef kämpfen und nicht freiwillig gehen?

Faymann: Richtig, ich habe auch gekämpft – wirklich mit all meinem Einsatz und ich konnte die Mehrheit der Partei überzeugen, dass wir gemeinsam in eine Strategie-Reform gehen sollen. Ich habe die Mehrheit der SPÖ hinter mir gehabt, wirklich. Aber es gibt Situationen im Leben, da reicht die Mehrheit nicht, da braucht man den Rückhalt der gesamten Partei, von allen. Und das war nicht mehr der Fall – das habe ich gespürt, das haben mir einige auch gesagt. Und ohne Rückhalt von allen ist die Aufgabe, die SPÖ erfolgreich zu führen, nicht zu machen…..”

Europa & der Islam: Was zu tun wäre

(von ANDREAS UNTERBERGER) „Ein Krieg wird gegen uns geführt.“ Wie recht der französische Premier Manuel Valls – ein Sozialist – doch hat! Sollten wir das nicht endlich auch in Österreich jenseits des hohlen Terror-ist-pfui-Gesülzes begreifen und handeln? Oder haben wir uns schon (so wie seit Jahren Belgien) de facto ergeben? Es gibt aber zum Glück erstmals Chancen, dass Österreich aufwacht.

Ich habe noch kaum jemals Anlass gehabt, dem (in hohem und ertragreichem Ausmaß von parteipolitisch gesteuerten Inseraten lebenden und dementsprechend schreibenden) Boulevard-Verleger Wolfgang Fellner zuzustimmen. Aber dennoch ist ihm Respekt zu zollen, weil er nun eine Debatte über den Islam Weiterlesen

Österreichs nicht existierende Aussenpolitik

(A. UNTERBERGER) Jeder Österreicher weiß, wen der abgetretene EU-Kommissionspräsident Barroso ganz besonders gemeint haben muss, als er jetzt in einem Rückblick erstmals Klartext über den üblichen Verlauf der Treffen der europäischen Regierungschefs gesprochen hat: „Kleine und mittlere Mitgliedsstaaten kommen etwa oft nur mit einem einzigen, konkreten Anliegen in die Ratstagungen, Weiterlesen