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„Niemand sollte so tun, als wäre das Finanzsystem stabiler“

“…Namhafte Historiker und führende Strategen warnen vor einer neuen Finanzkrise. In den Banken, an den Märkten und in der Politik mache sich eine neue Sorglosigkeit breit, die die Entscheider in trügerischer Sicherheit wiegt. „Niemand sollte so tun, als ob die Regulierung, die man seit 2008 auf beiden Seiten des Atlantiks geschaffen hat, das Finanzsystem stabiler gemacht hätte“, sagte Niall Ferguson, Historiker an der US-Eliteuniversität Harvard der „Welt am Sonntag“.

Ferguson, Schattendorf und das Recht

(A. UNTERBERGER) Was sich jetzt in den USA abspielt, erinnert den Österreicher total an das Jahr 1927: Auch damals hat ein von den Linken abgelehntes Geschworenenurteil nach Todesschüssen (die damals ebenfalls letztlich – in dubio pro reo – als Notwehr gewertet worden sind) zu massiven Gewalttaten und Brandlegungen geführt. Nur die Zahl der Todesopfer ist damals mit 89 weit höher gewesen als – zumindest bisher – in den USA. Nur hieß damals der Ort der Todesschüsse Weiterlesen