Schlagwörter: Freiheit

Bargeld, das Mittel zur Freiheit

Gegen Ende des Vorjahres standen vor den Portalen deutscher Edelmetallhändler Kaufinteressierte Schlange. Das ist kein Wunder, da mit Beginn des Jahres 2020 der anonyme Erwerb von Gold auf 2.000 Euro pro Person beschränkt ist. Der Fiskus möchte ab sofort über jede in Privathand befindliche Unze Bescheid wissen. Offizielle Begründung: Kampf gegen das Schwarzgeld. Wahrer Grund: Erlangung der totalen Kontrolle über die letzten anonymen Wertereserven der Bürger. Wer das Wesen von Edelmetall als dem einzig echten Geld begriffen hat, wird sich über diese neuerliche Freiheiteinschränkung durch die Regierung nicht wundern. mehr hier

Warum die Freiheit in der Schweiz gedieh, aber nie in Österreich

“…. Die beiden Alpenländer Schweiz und Österreich haben ganz ähnliche geographische Voraussetzungen. Sie sind auch im wesentlichen von denselben Stämmen (Alemannen und Kelten) besiedelt worden. Selbst die Bevölkerungszahl ist fast die gleiche (Österreich 8,7 Mill., Schweiz 8,3 Mill.). Politisch sind sie jedoch sehr verschiedene Wege gegangen. Die Schweiz wurde zum Hort der Freiheit, Österreich zu einem Hauptgegner der Liberalisierung in Europa. Weshalb? mehr hier

Jenseits von Greta

“……Wer würde heute noch für die Freiheit kämpfen? Sich gegen alle Widerstände für sie einsetzen, für die Meinungs-, Versammlungs- und Gewissensfreiheit? Heute in der Zeit, in der gerade die jungen Menschen auf die Straße gehen und vor dem Staat nur so niederknien, auf dass er ihnen die Freiheit nehme. / mehr

Die milde Knechtheit des Versorgungsstaates

(JOSEF STARGL) Moralisierende Haberer in der Arrangementkultur, parteipolitische „Personalpolitik“ in Bildungs- und Kulturinstitutionen sowie die Verflechtungen, die Seilschaften und der Nepotismus in „Politik und Medien“ ermöglichen nach wie vor Desinformation, Manipulation, Indoktrination und Lüge im Dienste der Realverfassungsmächtigen, welche die Ideologien der Etatisten, Weiterlesen

Mehr Macht für die Freiheit

(JOSEF STARGL) Zahlreiche machtwillige und machthungrige Berufspolitiker in allen Parteien finden (den Weg zur) Macht faszinierend und streben nach immer mehr Macht. In ihrer parteipolitischen Sozialisation üben sie gerne den höfischen Umgang mit (vermeintlich) Mächtigen. Sie lernen, wie sie sich in oligarchischen Weiterlesen

Immer mehr Lenkung, immer weniger Freiheit

(JOSEPH STARGL)  Die Geschichte der Freiheitsidee und der Freiheitsethik sowie die positiven Folgen der liberalen Errungenschaften der europäischen/euro-atlantischen Kultur- und Zivilisationstradition zeigen, dass Privateigentumsrechte Freiheit ermöglichen und fördern.

Die geldpolitisch bewirkten Eigentumseingriffe der Europäischen Zentralbank sind mit einer Verringerung der Kaufkraft des Geldvermögens, mit einer geplanten Änderung von Eigentumswerten, mit einer Enteignung und mit einer beabsichtigten Umverteilung (Begünstigung und Benachteiligung) verbunden. Sie widersprechen sowohl einer Eigentumsgarantie für die Bürger im Rechtsstaat als auch den Freiheitsrechten.

Wir erleben in der Europäischen Union nicht nur einen Freiheitsverlust (und Freiheitsbedrohungen), sondern auch einen Rechtsvertrauensverlust.
Die Bürger in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union erwarten, dass ihnen im Staat und im Staatenverbund durch (supranationale) Institutionen Freiheit gegeben, aber nicht genommen wird.

Die politische Bildung lehrt, dass in einer Freiheitsordnung sowohl der Staat als auch der Staatenverbund freiheitsverpflichtet sind und die Gesellschaft freiheitsberechtigt ist.
Der Europäische Gerichtshof und die Gerichte in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union haben auch die Aufgabe, das Handeln der Europäischen Zentralbank in den Grenzen des Rechts zu binden. Eine „Rechtsunion“ und ein Rechtsstaat sollten individuelle Freiheitsrechte gewähren und Möglichkeiten zur Verwirklichung von Grundwerten eröffnen.

Es gibt aber nicht nur geldpolitisch bewirkte individuelle Freiheitsverluste. Im supranational und im staatlich gesteuerten Kollektiv wird den Bürgern durch eine paternalistische Politik immer mehr Freiheit genommen.
Wir benötigen eine „Freiheitspolitik“, die die Entwicklung von freien Persönlichkeiten fördert. Die Bürger sollten wieder mehr eigenverantwortliche Freiheit (er)lernen (können), ihre Freiheitswilligkeit/Freiheitsbereitschaft, ihre Freiheitsfähigkeiten sowie ihren Mut zur Selbstbestimmung entwickeln und entfalten können.

Eigenverantwortliche Entscheidungen können Bürger auch überfordern, aber die meisten Bürger sind in der Lage, ihre Angst vor der Freiheit und vor dem Risiko abzulegen, wenn sie in der Gesellschaft, im Staat und im Staatenverbund mehr Ermutigung zu einer Freiheit von Fremdbestimmung und mehr Wertschätzung von Eigenverantwortung erfahren. Freiheitsvertrauen ist eine wesentliche Voraussetzung für eine Selbstbefähigung zur Freiheit.

Bürger, die sich zur eigenverantwortlichen Freiheit qualifizieren und eine ethische Befähigung zu einer individuellen Freiheit entwickeln, um ihr Leben selbst zu gestalten, akzeptieren auch eine „freiheitliche Verschiedenheit“.
In einer liberalen Gesellschaftsordnung dürfen sich die Bürger von anderen (mehr oder weniger freiheitsbegabten) Bürgern unterscheiden und als Gleichberechtigte in einer „Freiheit in Verschiedenheit“ leben. Freiheit bewirkt autonome Individualitäten und Vielfalt in einem System der „Freiheit unter dem Recht“.
Der Rechtsstaat(enverbund) sollte die Bürger nicht (immer mehr) steuern und bevormunden, sondern vor Fremdbestimmung und vor Freiheitsverlusten durch (Geld-)Politik schützen!
Immer mehr supranationale und staatliche Planung und Lenkung hingegen verhindern Freiheit und vernichten Wohlstand.