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EU-Studie: Weniger “Seenotretter”, weniger Tote

“….Parallel zu diesem Befund von Easo wartet das Frontex-Papier mit einer brisanten Erkenntnis auf. Das vom neuen Innenminister Matteo Salvini heuer eingeführte Verbot für Rettungsschiffe, Bootsflüchtlinge in italienischen Häfen an Land zu bringen, habe nicht zu einem Anstieg der Tode durch Ertrinken geführt. Im Gegenteil: In absoluten Zahlen sanken die Todesfälle von Bootsmigranten, die aus Libyen kamen, heuer im Jahresvergleich um 53 Prozent von 2389 auf 1130. „Diese Daten zeigen, dass der Rückgang der Zahl der Todesfälle direkt verbunden ist mit der Zahl der irregulären Fahrten.“ (hier)

Spanien: Neues Tor nach Europa für die Massenmigration

Die Aufnahme der großen Zahl von Migranten ist jedoch nicht das einzige Problem, mit dem Spanien zu kämpfen hat. Laut einem Bericht der Financial Times vom Dezember 2016, der auf vertraulichen Berichten basiert, beschuldigte die Europäische Grenz- und Küstenwache (Frontex) einige gemeinnützige Organisationen, die Rettungsaktionen im Mittelmeerraum unterstützen, mit Menschenhändlern zusammenzuarbeiten. Diese Behauptung wurde auch von der paneuropäischen Denkfabrik Gefira aufgestellt, die in einem YouTube-Video die NGOs auflistet, die – ungeachtet ihrer “hochstehenden Absichten” – die kriminelle Praxis des Schmuggels von Menschen nach Europa zu finanziellen Zwecken unterstützen. weiter hier

Die EU als Helfershelfer der Schlepper

“Jeder auf See hat die Pflicht, Menschen in Not zu retten. Dafür steht auch Frontex. Aber: Wir müssen verhindern, dass wir die Geschäfte der kriminellen Netzwerke und Schlepper in Libyen nicht noch dadurch unterstützen, dass die Migranten immer näher an der libyschen Küste von europäischen Schiffen aufgenommen werden. Das führt dazu, dass die Schleuser noch mehr Migranten als in den Jahren zuvor auf die seeuntüchtigen Boote zwingen, ohne genug Wasser und Treibstoff. Wir sollten deshalb das aktuelle Konzept der Rettungsmaßnahmen vor Libyen auf den Prüfstand stellen…” (hier)

Das Schlepper – Reisebüro der EU

(MARCUS FRANZ) Die europäische Grenzsicherungsbehörde Frontex greift täglich bis zu mehrere tausend Migranten aus den Gewässern vor der libyschen Küste auf. Laut eines gut recherchierten Berichtes der Basler Zeitung verzichten die hauptberuflichen kriminellen Schlepper mittlerweile auf Schiffe und setzen die Migranten einfach nur mehr in Schlauchboote, weil sie wissen, dass die Marine der Frontex Weiterlesen

Migrations-Zahlen: Da stimmt etwas nicht

(MARCUS FRANZ) Auf der Website der EU-Grenzschutz-Agentur Frontex findet man allerhand Neuigkeiten, die in den Medien nicht immer und wenn, dann oft nur verkürzt und vor allem begrifflich verändert publiziert werden. Unter anderem ist bei Frontex zu lesen, dass im Juli die Zahl der Migranten um 12% gestiegen ist. Über 25.000 Personen kamen in Italien an, der Großteil aus Nigeria und Eritrea. In diesen Ländern besteht zwar in großen Bevölkerungsteilen ein starker Wunsch nach Auswanderung, Weiterlesen

Nicht jeder Syrer ist ein Syrer

“…..Viele EU-Staaten erlauben Syrern wegen des Bürgerkriegs in deren Heimat die Einreise. Das hat nach Erkenntnissen der EU-Grenzschutzagentur Frontex zu einem schwunghaften Handel mit gefälschten syrischen Pässen geführt. Diese würden besonders in der Türkei verkauft, sagte Frontex-Chef Fabrice Leggeri dem Radiosender Europe 1.” (hier)

Was schert es Afrika, wenn Afrikaner im Meer absaufen….

(C.O.) Gute Politik erkennt man nicht an ihren Absichten, sondern an ihren Ergebnissen. Deshalb ist jene meinungsindustrielle Massenproduktion an Betroffenheit, die Europas politische und mediale Eliten angesichts der hunderten jüngst im Mittelmeer ertrunkenen Boatpeople angeworfen hat, zwar angenehm für das seelische Gleichgewicht der sich öffentlich betroffen Gebenden, hilft nur leider vorerst niemandem von denen, die Hilfe brauchen. Hilfreich wäre hingegen, einmal ein paar wenig populäre Fakten Weiterlesen

Afrikaner stürmen spanische Nordafrika-Exklave Melilla

“… Mehr als hundert afrikanische Flüchtlinge sind von Marokko aus in die spanische Nordafrika-Exklave Melilla gestürmt. Wie die spanische Polizei mitteilte, versuchten am Montag etwa 500 Afrikaner, die Grenzbefestigungen zu überwinden. Die Flüchtlinge seien ungewöhnlich gewaltsam gegen die Grenzbeamten vorgegangen…” (hier)