Schlagwörter: Geld

“Ohne Sparen kann es keinen Wohlstand geben”

“….Entgegen der landläufigen Meinung ist Geld nur ein Tauschmittel, nicht das Zahlungsmittel. Der Einzelne bezahlt gewissermaßen mit anderen Gütern für Waren. Alles, was Geld bewirkt, ist, die Bezahlung einer Ware für eine andere Ware zu erleichtern. Folglich erzeugt das Drucken von mehr Geld nicht mehr Mittel, sondern führt vielmehr zu einem Tausch von Nichts Weiterlesen

Ungedecktes Geld – Von Krise zu Krise zu …

“…Seit Ausbruch der Finanzkrise (2007/2008) versuchen die Regierungen und ihre Zentralbanken, der Krise Herr zu werden, und zwar mit den Mitteln der expansiven Geld- und Ausgabenpolitik (Konjunkturprogramme, Niedrigst-Zinspolitik, Rettungsschirme für Banken und Währungen). Erneut wird mit den Instrumenten, welche die Krise erst geschaffen haben, die Krise bekämpft: Damit hat die Politik den Grund für die nächste Krise schon gelegt. mehr hier

Immer mehr „Geld aus dem Nichts“ löst keine Probleme

(JOSEF STARGL) Die Zwangssolidarität mit den Unsolidarischen in der Transferunion-Haftungsgemeinschaft wird auch ohne Eurobonds (vertragswidrig) ausgeweitet.
Schon bisher gab es eine gigantische Einkommens- und Vermögensumverteilung durch die Geldpolitik in der Enteignungs- und Kapitalabbau-Union.
Die Politik der negativen Realverzinsung enteignet die Sparer und zerstört die private Altersvorsorge, um „Zombiestaaten, Zombiebanken und Zombieunternehmen“ zu retten.
Innerhalb der Eurozone vergeben Notenbanken zinslose Kredite für unbestimmte Zeit an andere Notenbanken.

Die Europäische Zentralbank praktiziert Staatsfinanzierung und eine Finanzierung der Europäischen Union.

Die Inflationspolitik bewirkt die „kalte Progression“ für die Steuerzahler und einen Anstieg der Preise – derzeit insbesondere der Vermögenspreise.
Der Vermögensaufbau wird den Bürgern enorm erschwert.
Sowohl eine Fehlleitung von Ressourcen als auch ein Kapitalabbau finden statt.
Eine Steigerung der Zwangssolidarität in der Eurozone verringert den „Wohlstand für alle“.

Immer mehr „Geld aus dem Nichts“ kann die Probleme der nicht wettbewerbsfähigen Staaten der Wirtschafts- und Währungsunion nicht lösen.
Eine Überschuldung der Staaten und die zu erwartende Stagflation erfordern Strukturreformen und marktwirtschaftliche Lösungen.

Der Strukturkonservierungsinterventionismus der supranationalen Etatisten ist nicht die Lösung, sondern das Problem.

Die lernresistenten Verantwortungslosen zerstören die Grundlagen der rechtsstaatlichen Marktwirtschaft.

Sie werden dabei auch von den Profiteuren des geldpolitischen, des supranationalen und des staatlichen Interventionismus mit einer antimarktwirtschaftlichen Propaganda unterstützt.

Ein permanentes Leben auf Kosten von anderen und der Zukunft (anderer), eine Versorgungsunion mit einer Rundumbetreuung von Partialinteressen, funktioniert nicht.
Es gibt „keinen Wohlstand durch Geldmengenausweitung“ und es gibt „keinen Wohlstand auf Pump.“
Der Konjunkturzyklus mit seinen bisherigen „Scheinblüten“ und „Blasen“ ist eine Folge des sozialistischen Strukturkonservierungsinterventionismus und der Angst vor einer „Korrektur“.

Schon Ludwig von Mises (1881-1973) warnte (in den zwanziger und dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts) vor einer expansiven Geldpolitik, vor politisch erwünschten Geldentwertungen, vor der Inflation als Steuer, vor einer Enteignung der Sparer, vor den geldpolitischen Umverteilungswirkungen und den steigenden Einkommens- und Vermögensunterschieden sowie vor immer mehr Staat, vor einem permanenten Deficit spending und vor einer Überschuldung.

Er sah die Gefahren für eine freie Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung.
Die Zwangsumverteilungspolitik der Europäischen Zentralbank, der Europäischen Union und der einzelnen Staaten ist antisozial. Sie dient Sonderinteressen, bewirkt eine Fehlleitung von Kapital und eine Kapitalaufzehrung, „subventioniert unrentable Unternehmen“, schützt und privilegiert die „weniger Wettbewerbsfähigen“, „hemmt die Privatinitiative“ und „das Aufkommen neuer tüchtiger Unternehmer“.

Der Interventionskaskadensozialismus beschränkt die Freiheit und fördert die „Abhängigkeit vom Wohlwollen anderer“ statt die Eigenverantwortung und die Eigenvorsorge („jeder Schritt vorwärts auf dem Weg zum Wohlstand ist eine Folge des Sparens“) zu unterstützen.
Wir benötigen weniger Vertrauen in die Unfehlbarkeit der Realverfassungsmächtigen und mehr Vertrauen in die Such- und Lernprozesse im Wettbewerb.

Die Zerstörung des Geldes

The way inflation is commonly presented by modern economists, as a rise in the general level of prices, is incorrect. The classical, pre-Keynesian definition is that inflation is an increase in the quantity of money which can be expected to be reflected in higher prices. For consistency and to understand the theory of money and credit we must adhere strictly to the proper definition. The effect on prices is one of a number of consequences, and is not inflation. mehr hier

Gold und die Qualität des Geldes

(ANDREAS TÖGEL)  Am 24. 2. kostet ein Kilogramm Gold erstmals über 50.000,- Euro. Der Kaufpreis für die Feinunze („Philharmoniker“) steht an diesem Tag bei 1.614,- Euro. Ein herausragendes Allzeithoch. Gold glänzt wider – und zwar kräftig. Auch der Silberpreis konnte im Windschatten des edleren gelben Metalls stark zulegen. Zweifellos hat neben der seit Jahren gefahrenen Niedrigzinspolitik der Zentralbanken, das Coronavirus einen kräftigen Beitrag zur Flucht Weiterlesen

Die Qualität des Geldes (2.Teil)

“Eine Zentralbank, deren offizielle Politik darin besteht, die Preise für Konsumgüter zu stabilisieren, steht für eine höhere Geldqualität als eine Zentralbank, die zusätzlich zur Kontrolle der Preise für Konsumgüter versucht, die Wirtschaft zu stimulieren, die Preise für Vermögenswerte zu stabilisieren oder Vollbeschäftigung zu erreichen….” mehr hier

Buchtip: “Mit Geld zur Weltherrschaft”

(ANDREAS TÖGEL) Weltherrschaft – ein aus zahlreichen Romanen und Filmdramen bekannter Begriff, der meist mit allerlei Verschwörungstheorien Hand in Hand geht. In der Tat ist der Trend zur politischen Zentralisation nicht zu übersehen. In einer wirtschaftlich weltweit so eng wie nie zuvor vernetzten Welt, erhält die Idee zur Schaffung einer einheitlichen Weltwährung immer stärkeren Auftrieb. Falls es je dazu kommen sollte werden die Konsequenzen Weiterlesen

Besseres Geld, bessere Welt

“…. Das staatliche Geldmonopol muss fallen. Ein freier Markt für Geld bedeutet nicht mehr und nicht weniger, als jeder die Freiheit hat, das Geld wählen zu können, das er zu verwenden wünscht. Und dass jeder die Freiheit hat, Güter anbieten zu dürfen, von denen er meint, sie werden von den Nachfragern als Geld gewünscht. Ein freier Markt für Geld ist gewissermaßen der Ausdruck eines Selbstbestimmungsrechtes, das jedem Menschen zusteht.” (mehr hier)