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Geldpolitik: Unser Tambora-Moment

“…. Gemeinsam mit Emmanuel Macron schlug Angela Merkel gestern einen EU-Hilfsfonds im Umfang von einer halben Billion Euro vor. Merkel gibt ihren Widerstand gegen neue Schulden auf, denn der neue Fond teilt Zuschüsse aus, keine Kredite. Wir erleben gerade unseren Tambora-Moment. Explodierende Geld-Vulkane haben billionenfach den Himmel über der Zukunft verdüstert. Wie beim Ausbruch des Tambora merken wir aber zurzeit noch nichts davon./ mehr

Immer mehr Geld ist auch keine Lösung

“….Warum sollte die Geldmenge überhaupt steigen? Wenn das Geldangebot konstant bleibt und die Produktivität in der Wirtschaft steigt, fallen die Preise. Das ist eine vorteilhafte Deflation. Warum sollte man sich beschweren, wenn die Waren für die Verbraucher billiger werden? Der entscheidende Punkt ist, ob eine Preisdeflation entweder aufgrund von Produktivitätssteigerungen in der Wirtschaft langsam erfolgt oder abrupt als starker Liquiditätsrückgang aufgrund einer Finanzmarktkrise stattfindet. mehr hier

Wie die Geldpolitik uns schadet

Aus ökonomischer Sicht ist unter Inflation das Ausweiten der Geldmenge zu verstehen. Die herrschende Volkswirtschaftslehre hat es dagegen geschafft, dass heute unter „Inflation“ ein Anstieg des allgemeinen Preisniveaus verstanden wird. Halten Notenbanken also mittels der Ausweitung der Geldmenge die Preise stabil, dann berichten sie stolz, es herrsche keine Inflation, sondern „Preisstabilität“. Die Ausweitung der Geldmengen geschieht so mehr oder weniger im Verborgenen. weiter hier

Früher oder später ruiniert der Staat immer das Geld

“…..Sobald der Staat das Geld kontrolliert, tendiert er dazu, die Geldmenge zu inflationieren und damit den Geldwert zu zerstören. Um diese Wahrheit erkennen zu können, müssen wir zuerst das Wesen des Staates sowie der Geldschöpfung beleuchten. Zeit ihrer Geschichte sind Staaten chronisch unterfinanziert. Der Grund dafür sollte jedem klar sein: Staaten produzieren keine nützlichen Güter oder Dienstleistungen, die sie auf dem Markt verkaufen könnten. Anstatt Güter und Dienstleistungen zu produzieren, liegen die Staaten lieber dem Markt und der Gesellschaft auf der Tasche. Im Gegensatz zu jeder anderen Person und Institution der Gesellschaft erlangen Staaten ihre Einnahmen durch Ausübung von Zwang bzw. Besteuerung….” (hier)

Die Geldflut wirkt schon (leider)

“…..Soeben veröffentlichte Daten der EZB zeigen erste zarte Ansätze zu einem Anziehen der Inflation: so stieg die Geldmenge M1, die sofort verfügbares Bargeld und Ersparnisse (von Nichtbanken) beinhaltet, im März um +10% gegenüber dem Vorjahresmonat (im Februar waren es noch +9,1% zum Vorjahresmonat). Die Geldmenge M3, die praktisch alles verfügbare Geld inklusive Wertpapieren und Schulden umfaßt, stieg um 4,6% und damit stärker als erwartet (Prognose war 4,3%). Seit März letzten Jahres (damals +1,0%) steigt die Geldmenge M3 nun Monat für Monat weiter an.” (hier)