Schlagwörter: Geldpolitik

Geldpolitik à la Sowjetunion

“…..Dass wir uns bei der Geldpolitik auf völlig neuem Terrain bewegen, ist bekannt. Ebenso, dass es nur die Folge der Fortsetzung einer Politik ist, die nunmehr seit dreißig Jahren konsequent betrieben wird: die Manipulation der Zinsen und der Geldversorgung mit dem Ziel, Kapitalmärkte aufzublähen und die Konjunktur zu stützen. Kritiker gibt es reichlich. Doch selten sind sie mögliche Kandidaten für einen Führungsjob bei einer Notenbank und noch seltener vergleichen sie das herrschende Regime mit den Zuständen in der Sowjetunion. Doch Judy Shelton macht genau das, wie die FINANCIAL TIMES (FT) berichtet: mehr hier

 

Warum Geldpolitik Volkswirtschaften nicht steuern kann

“In der Niedergangsphase eines Konjunkturzyklus geraten prosperierende Unternehmen in Schwierigkeiten oder schlittern gar in Konkurs. Dies geschieht nicht aufgrund firmenspezifischer, unternehmerischer Fehlentscheidungen, sondern parallel zu allen Wirtschaftssektoren. Menschen, die gestern noch Vermögen besaßen, sind heute bankrott und Arbeiter verlieren ihre Jobs. Selbst die Unternehmer wissen nicht, warum das so ist. Sie können sich keinen Reim darauf machen, warum die Geschäftspraktiken, die gestern noch profitabel waren, heute Geld verbrennen. Schlechte Geschäftsbedingungen entstehen, wenn man es am wenigsten erwartet – gerade dann, wenn alle Unternehmen überzeugt sind, dass sich ein neues Zeitalter, geprägt von stabilem und rapidem Wachstum, durchgesetzt hat…..” (weiter hier)

Der monumentale Fehler der EZB

“…Mit der Politik der Negativzinsen und dem Ankauf von weiteren Staatsanleihen macht die EZB einen monumentalen Fehler. Ihre Maßnahmen beruhen nämlich auf den falschen Annahmen. Die Kosten für Wohnraum werden im Inflationsindex nicht berücksichtigt. Die Erdöl-Preise werden dagegen überwertet. Die Folge der falschen Weichenstellung wird ein gewaltiger Katzenjammer sein….” (hier)

Der Geldfälscher als Held und Vorbild

(LUKE LAMETTA) Künden will ich von meiner progressiven Idee, deren ungeahntes Potenzial, emanzipatorische Anmut und animalische Geilheit mich als lupenreinen Demokraten ein bissi wuschig machen. Das Beste: Sie erfordert legistisch nur minimale Adaptionen im Strafrecht und schlägt unzählige Fliegen mit einer Klappe. Da der EZB-Rat heute schlanken 1140 Milliarden brandneuer EZB-Euros, erzeugt durch Staatsanleihekäufe mit Phantasiegeld Weiterlesen