Schlagwörter: Geldwäsche

Drogenkartelle als Geschäftspartner der Terrormiliz Hisbollah

“Ermittler der Zollfahndung Essen haben eine Gruppe Libanesen enttarnt, die in den vergangenen zwei Jahren europaweit mindestens 75 Millionen Euro Drogengeld gewaschen haben soll. Die Verdächtigen sollen im Auftrag der schiitischen Hisbollah gehandelt haben, die von den USA als Terrororganisation eingestuft wird und an der Seite von Präsident Assad in Syrien kämpft. Die Libanesen hätten jede Woche in ganz Europa rund eine Million Euro eingesammelt und dafür Luxuswaren erworben: Autos, Uhren, Schmuck. Der Erlös daraus sei an südamerikanische Drogenkartelle geflossen. In Deutschland seien so allein in 2015 rund zehn Millionen Euro gewaschen worden….” (hier)

“Was ist daran verwerflich?”

“…….Zudem wurden die drei Pavillons des Semmelweis-Areals unter dem tatsächlichen Wert verkauft. Das bestätigte Sandro Forst, Büroleiter von Wohnbaustadtrat Michael Ludwig (SPÖ) der “Wiener Zeitung”. Der Gutachter der Stadt, der den Kaufpreis ermittelte, erstand seinerseits ein zweistöckiges Zinshaus auf dem Areal um 500.000 Euro, ebenfalls weit unter dem tatsächlichen Wert. “Was ist daran verwerflich?”, sagte dazu Ludwigs Büroleiter. Für den Verkauf der drei Pavillons flog Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) nach Singapur. Die Oppositionsparteien, aber auch Grüne fordern nun Aufklärung….” (hier)

Putins Geld-Waschmaschine Österreich

“….Mein Problem mit Österreich im Speziellen ist aber die Bereitschaft, russisches Geld zu waschen. Das ist einer der Gründe, wieso Putin so lang an der Macht bleiben kann: Weil westliche Staaten so bereitwillig dabei geholfen haben, Geld vom russischen Staat zu stehlen, es außer Landes zu schaffen und zu waschen…..” (Anne Applebaum, Osteuropa-Expertin und Pulitzer-Preisträgerin, hier)