Schlagwörter: Gleichheit

Lob der Ungleichheit

“….Ein Libertärer ist mit dem universellen Phänomen, dass Menschen unterschiedlich sind, völlig im Reinen. Er wünscht sich nicht das Gegenteil, er protestiert nicht dagegen, er tut nicht so, als würde es ihm nicht auffallen. Dieses Phänomen gibt ihm eine weitere Möglichkeit, ein Wunder des Marktes zu bestaunen – nämlich die Fähigkeit, so ziemlich allen Menschen einen Platz in der Arbeitsteilung zu geben…..” (hier)

“Gleichheit ist Junk food”

“……Dass Gleichheit als politisches Ziel alles andere als unbestritten ist, zeigt schließlich das Streitgespräch zwischen der linken Aktivistin Barbara Blaha und dem liberalen Kolumnisten Christian Ortner, zu dem die “Wiener Zeitung” bat. Während Ortner “einen Tick zu viel Gleichheit” in Österreich konstatiert, fordert Blaha die Überwindung des Kapitalismus.” (Zum Streitgespräch hier)

Wie man die schreckliche Ungleichheit beseitigt

Americans would achieve perfect equality by forcing persons of superior intelligence to wear mental handicap radios that emit unsettling noises every twenty seconds to keep them from taking unfair advantage of their brains, persons of superior strength or grace were to be burdened with weights, and those of uncommon beauty must wear masks. (Kurt Vonnegut)

Das Wort zum Sonntag

Wir wollen den Frieden und glauben an seine Möglichkeit. Wir alle glauben an die Freiheit und dass nur die Freiheit das Leben lebenswert macht. Wo sich unsere Wege trennen, ist bei der Frage, ob es recht ist, der Erpressung nachzugeben und zu versuchen, den Frieden mit der Freiheit zu erkaufen (Karl Popper)

Zitat zum Tag

Während die Gleichheit der Rechte unter einer beschränkten Regierung möglich und eine wesentliche Bedingung individueller Freiheit ist, kann ein Anspruch auf Gleichheit der materiellen Position nur durch eine Regierung mit totalitären Gewalten erfüllt werden.
(Friedrich August von Hayek)

Warum kommt uns das bloß so bekannt vor?

“…..Die Gleichheit, die der Liberalismus schafft, ist Gleichheit vor dem Gesetze; eine andere hat er nie angestrebt. Es ist daher im Sinne des Liberalismus eine ungerechtfertigte Kritik, wenn man diese Gleichheit als unzulänglich tadelt und darüber hinaus volle Einkommensgleichheit durch gleichmäßige Verteilung der Genüsse als die wahre Gleichheit bezeichnet.
Gerade in dieser Gestalt findet aber das Gleichheitsprinzip immer freudige Zustimmung bei allen jenen, die bei der gleichmäßigen Verteilung Weiterlesen

“Völlige Gleichheit ist eine schlechte Utopie”

“……Wenn die Einkommen ganz gleich verteilt sind, so wage ich zu behaupten, dass das zu weniger künstlerischen, kulturellen und wissenschaftlichen Spitzenleistungen beiträgt. Bei gleicher Verteilung hätte sich niemand einen Klimt leisten können. Klimt hat damals für ein Bild mindestens 10.000 Kronen verlangt. Das Jahreseinkommen eines Arbeiters lag bei 1000 Kronen….” (Der Historiker Roman Sandgruber, hier)